Top 4 Neuigkeiten im Überblick

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02. Juni 2017

Der Gast sucht und bucht online

 

Der Zweckverband Steinwald-Allianz lud zum vierten Tourismustag in die Gaststädte Marktredwitzer Haus ein. Nach einer Wanderung auf die Burgruine Weißenstein stand die Online-Buchung von Ferienunterkünften im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

Geschäftsführer Martin Schmid begrüßte rund 20 Gastgeber, Touristiker und Gästeführer zu einem weiteren Tourismustag in der Region. „Die Steinwald-Allianz ist die touristische Vermarktungsorganisation der 16 Mitgliedskommunen. Ziel der Tourismustage ist es, besondere Orte und Ausflugsziele vorzustellen und Informationen an alle Beteiligten im touristischen Bereich weiterzugeben, so Martin Schmid.

 

Am Nachmittag wanderten die Teilnehmer zur Burgruine Weißenstein, wo Gästeführerin Claudia Schneider die Geschichte der Burg in lebhaften Erzählungen darstellte. Auch die Ausgrabungen und Arbeiten der Pullenreuther Gesellschaft Steinwaldia, die die Burgruine mit tatkräftigem Einsatz saniert hat, wurden erläutert.

 

Beim theoretischen Teil im Marktredwitzer Haus rückte das Schwerpunktthema „Online-Buchung von Unterkünften“ in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Nina Lang, die Tourismusfachkraft der Steinwald-Allianz, erläuterte die Veränderungen im Buchungsverhalten von Feriengästen in den letzten Jahren. „Urlauber suchen nicht nur nach passenden Ferienunterkünften im Internet, sie buchen diese auch immer häufiger verbindlich.“ Die Hauptbuchungszeit sei Sonntagabend um halb zehn, „da nimmt man sich Zeit für seine Urlaubsplanungen.“ Vor allem im ländlichen Raum seien aber nur 10-15 % der Unterkünfte online buchbar und im Landkreis Tirschenreuth läge die Möglichkeit online zu buchen bei gerade einmal 9,5%. Die Buchungsportale aber boomen, weshalb Unterkünfte ohne Online-Buchung über kurz oder lang Gäste verlieren.

 

Stephanie Wenisch vom Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald am Landratsamt Tirschenreuth, erläuterte die Bedenken der Gastgeber. „Meist ist es die Angst vor der Datenpflege am Computer und die Ungewissheit, wen man sich ohne telefonischen Erstkontakt in die Ferienwohnung holt“.

 

Das System des Tourismusverbands Ostbayern mit Sitz in Regensburg sei auch und vor allem für die privaten Anbieter mit wenigen Betten interessant. Die Mitarbeiter des TVO helfen bei der Ersteinrichtung der Daten und stehen mit Rat und Tat zur Seite – auch in Einzelberatungen vor Ort. Der Gastgeber kann das online gestellte Angebot schnell und unkompliziert nach seinen Wünschen anpassen und zahlt nur im Falle einer tatsächlichen Buchung eine Provision. „Unterkunftsbetreiber, die in die Online-Buchung eingestiegen sind, bleiben in der Regel dabei und haben die Angst vor dem anonymen Gast verloren“, so Stephanie Wenisch.

 

Seit der Einführung der Online-Buchung im Jahr 2012, hat sich ihr Anteil an der Gesamtheit der Buchungen um 51% gesteigert. Deshalb sei es, so Nina Lang,  der Steinwald-Allianz ein Anliegen die Online-Buchung und ihre Vorteile den Gastgebern aus der Region näher zu bringen und sie bei der Vermarktung ihrer Unterkünfte zu unterstützen. Interessierte Gastgeber können sich jederzeit bei der Steinwald-Allianz melden und werden auf Wunsch individuell beraten.

 

 

Ein nächster Tourismustag der Steinwald-Allianz ist im Herbst 2017 geplant und wird wieder in einer der 16 Mitgliedskommunen stattfinden.

02. Mai 2017

Chancen der Digitalisierung nutzen

 

Im Wettbewerbsverfahren um die Modellprojekte zum "digitalen Dorf" hatten sich der Zweckverband Steinwald-Allianz sowie die Gemeinden Frauenau und Spiegelau in Niederbayern durchgesetzt. Beide Gemeindeverbünde erhielten nun die Förderbe-scheide über je 200.000 Euro aus den Händen der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und dem Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

 

„Wir wollen die Chancen der Digitalisierung im ländlichen Raum nutzen. Beim

digitalen Dorf geht es daher nicht um spezifische Einzelfalllösungen, sondern darum, Erfahrungen zu sammeln, die auch in anderen Regionen zum Einsatz kommen können. Dafür stehen uns in den kommenden vier Jahren insgesamt fünf Millionen Euro zur Verfügung“, sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner bei der Übergabe der Förderbescheide. „Im Fokus stehen Mobilität, Daseinsvorsorge und die Lebensqualität im ländlichen Raum. Wir rechnen bis Mitte 2018 mit ersten konkreten Ergebnissen. Anschließend werden wir uns daran machen, die entwickelten Erfolgsrezepte auch in anderen Regionen in Angriff zu nehmen“, so die Ministerin weiter.

 

Vorsitzender Hans Donko erläuterte das Projekt „mobiler Bauernmarkt“, mit dem die Steinwald-Allianz den Wettbewerb gewonnen hat. Angeschafft werden soll ein

Verkaufsfahrzeug, welches in regelmäßigem Turnus Waren und Güter in Ortschaften ohne Nahversorgungseinrichtungen ausliefert und auf seiner Tour die Produkte der Direktvermarkter aufnimmt. „Wir möchten dem Rückzug von Einrichtungen der Nahversorgung entgegentreten, unsere kleinstrukturierte Öko-Landwirtschaft stärken und die Lebensqualität in unserer Region nicht nur erhalten, sondern auch weiter verbessern.“ Die digitale Umsetzung erfolge durch die Fraunhofer-Gesellschaft als Partner. „Wir empfinden das Projekt ‚Digitales Dorf‘ als große und einmalige Chance

für eine attraktive und lebenswerte Region Steinwald“, so Hans Donko weiter.

 

Tobias Reiß, Mitglied des Bayerischen Landtags lobte im Rahmen der Übergabe im Wirtschaftsministerium die Initiative der Steinwald-Allianz. „Wir leisten im Landkreis Tirschenreuth mit dem ‚digitalen Dorf’ wahre Pionierarbeit, darauf bin ich stolz. Dabei ist es mir vor allem wichtig, dass die Vorteile der neuen, digitalen Möglichkeiten insbesondere auch Senioren und Familien in ländlichen Gebieten in ihrem Alltag zugutekommen.“

 

Noch vor Ort im Bayerischen Wirtschaftsministerium fassten die Vertreter der Steinwald-Allianz das Ziel, dass auch ein regelmäßiger Austausch mit der Modellregion Frauenau-Spiegelau stattfinden soll, um eine Projekterweiterung im Hinblick auf die Digitalisierung im medizinischen Sektor zu verwirklichen. In diesem Bereich setzen die Niederbayern einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

 

Hinweis: die Zitate von Frau Staatsministerin Aigner und Herrn Mitglied des Landtags Tobias Reiß sind freigegeben und aus der Pressemitteilung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums entnommen.

04. April 2017

Strategiekonferenz zur Projektumsetzung

 

Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat zu einem „Familientreffen“ der integrierten ländlichen Entwicklungen in der Oberpfalz eingeladen. Im Kultur-Schloss Theuern stellte die Steinwald-Allianz den anwesenden Bürgermeistern die jährliche Strategiekonferenz  als ein geeignetes Instrument zur Projektumsetzung vor.

 

Behördenleiter Thomas Gollwitzer betonte in seiner Begrüßungsrede die Erfolgsgeschichte der Integrierten Ländlichen Entwicklung. 120 oberpfälzer Kommunen sind in 15 sogenannten ILEs zusammengeschlossen – deutlich mehr als in den anderen bayerischen Regierungsbezirken. Gemeindeübergreifende Arbeit sei in vielen Bereichen ein zukunftsweisender Weg, aber es brauche Zeit, Geduld und langen Atem. „Die integrierte Ländliche Entwicklung ist trotz aller Chancen keine Zauberei“ so Thomas Gollwitzer.

 

Das Amt für Ländliche Entwicklung fördert unter anderem die Erstellung eines Entwicklungskonzepts für jeden Verbund. Im Falle des Zweckverband Steinwald-Allianz beinhaltet dieses Konzept 52 Projekte, aufgeteilt auf 5 Handlungsfelder. Hans Donko, Vorsitzender der Steinwald-Allianz, stellte bei der Tagung vor, wie diese Projekte zielgerichtet und strategisch umgesetzt werden. Bei einer jährlich stattfindenden Tagung am Buß- und Bettag beschäftigen sich alle 16 Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden einen Tag lang mit dem Entwicklungskonzept und dessen Umsetzung. Die „Strategiekonferenz“ beinhaltet einen Rückblick auf die Maßnahmen im vergangenen Jahr und die Erstellung eines Arbeitsprogramms mit zeitlicher Priorisierung. „Neu ist, dass wir beim Arbeitsplan Bürgermeister als Projektpaten benennen“ sagte Hans Donko. „Damit arbeiten wir zielstrebiger und verteilen die Arbeit auf mehrere Schultern.“ Ein klar formulierter Aktionsplan schaffe zum Abschluss Klarheit und sorge für den oftmals notwendigen Zeitdruck, so Hans Donko.

 

In weiteren Referaten wurden den Gemeindeverbünden die Notwendigkeit einer Markenbildung am Bespiel der Marktgemeine Schierling erläutert und Dr. Matthias Segerer nutzte als Bereichsleiter die Gelegenheit, die Arbeit und das Portfolio der Industrie- und Handelskammer Regensburg / Oberpfalz für die ländliche Entwicklung vorzustellen.

 

Der Informations- und Erfahrungsaustausch der integrierten ländlichen Entwicklungen in der Oberpfalz sei ein gutes Mittel zur internen Weiterbildung und werde auch in Zukunft fortgeführt, sagte Bauoberrätin Huberta Bock zum Abschluss und lud die Anwesenden zum weiteren Erfahrungsaustausch bei einem kleinen Imbiss ein. 

21. März 2017

Bio-Zertifizierung in der Gastronomie

 

Am 20. März lud die Steinwald-Allianz zur Informationsveranstaltung "Bio-Zertifizierung in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung" auf die Burg Falkenberg ein. Alle interessierten Betriebe und Privatpersonen waren herzlich willkommen. 

 

Bio ist beim Verbraucher gefragt wie nie zuvor. Dieser Trend macht auch vor Unternehmen der Gastronomie nicht halt. Bio-Produkte werden als Lebensmittel von hoher Qualität und großer Nachhaltigkeit wahrgenommen. Sie können für jede Speisekarte zum Aushängeschild werden und bieten die Chance, neue Gäste anzusprechen.  

 

Deshalb referierten auf der Veranstaltung in Falkenberg geladene Dozenten und Unternehmer über Chancen, Schwierigkeiten und Erfolge in der Bio-Gastronomie. 

Herr Johannes Enzler von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft legte im Vortrag "Bio-Zertifizierung in der Gemeinschaftsverpflegung - welche Möglichkeiten bestehen!" dar, was es bei einem Einstieg in die Bio-Gastronomie zu beachten gibt. In der anschließenden Diskussionsrunde war Zeit für Anmerkungen der Teilnehmer und Fragen, die der Fachmann beantwortete. 

 

Frau Brigitta Pilz vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Regensburg stellte das Fachzentrum für Gemeinschaftsverpflegung des AELF vor. Das Fachzentrum bietet Informationsveranstaltungen an und berät Gastronomen, die sich umorientieren wollen.

 

Außerdem berichteten zwei Bio-Gastronomen mit Bio-Voll- und Bio-Teil-Zertifizierung über ihre Erfahrungen und Peter Fischer, der Küchenchef des Klinikums Amberg gab Einblicke in seinen Arbeitsalltag. Er erläuterte unter anderem, wie Bio-Produkte in das Angebot von Großküchen integriert werden können.

 

Auf den offiziellen Teil der Veranstaltung folgte ein Abendessen mit Bio-Zutaten. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich in gemütlicher Runde weiter auszutauschen. Bei der Verlosung von Plätzen im Bio-Kochkurs "Burger mal anders" konnte jeder sein Glück auf die Probe stellen. 

 

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