Top 4 Neuigkeiten im Überblick

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24. Januar 2018

Mobiler Dorfladen in der Steinwald-Allianz

 

„Die kleinen Tante-Emma-Läden vor Ort sterben! Eine dramatische Entwicklung auch in unserer Region.“ Dass stellte der Vorsitzende der Steinwald-Allianz, Bürgermeister Hans Donko, fest. Eine Antwort des kommunalen Zweckverbands darauf ist der „mobile Dorfladen“, der im Rahmen des Projekts „digitales Dorf“ noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Bei einem Informationsabend in der Stadthalle Erbendorf wurde den Erzeugern und Partnern das Konzept vorgestellt.

 

Im April letzten Jahres hat die Steinwald-Allianz den regionalen Förderbescheid für den Wettbewerb um das „digitale Dorf“ erhalten. Mit dem „mobilen Dorfladen“ soll die Versorgungsstruktur mit Produkten des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum weiter aufrechtherhalten werden. „Damit möchten wir die Lebensqualität auf dem Land altersübergreifend erhalten und verbessern“, so Bürgermeister Hans Donko.

 

Beim Informationsabend stellten Vorsitzender; Bürgermeister Hans Donko, und der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, Martin Schmid, sowie Vertreter des am Projekt beteiligten Fraunhofer-Instituts den „mobilen Dorfladen“ den interessierten regionalen Erzeugern und Partnern vor.

 

Eingangs stellte der Vorsitzende fest, dass die kleinen Märkte und Geschäfte im

Bereich der Nahversorgung weiter sterben. „Waren es 1990 bundesweit noch über 66.000, schrumpfte die Zahl auf 11.000 im Jahr 2010.“ Diese Entwicklung bezeichnete er auch dramatisch für die Region. Aus dem für die Steinwald-Allianz durchgeführten

Vitalitäts-Check gebe es 40 Ortsteile mit insgesamt 4.230 Mitbürgern, die über keine Nahversorgungsmöglichkeit mehr vor Ort verfügen. „Diesen Bürgern eine Vor-Ort-Versorgung zu ermöglichen, ist Ziel unseres geplanten mobilen Dorfladens“, so Donko.

 

Annemarie Wojtech vom Fraunhofer-Institut stellte den Veranstaltungsteilnehmern die Projektidee „mobiler Dorfladen“ vor. Wie sie ausführte, wurde im vergangenen Jahr an der Konzeptionierung gearbeitet. „Nach der Einbindung der Erzeuger werden in den nächsten Monaten die ersten Tests mit ausgewählten Nutzern durchgeführt.“ Im Sommer soll dann der mobile Dorfladen rollen.

 

Welches Sortiment der mobile Dorfladen mitführen soll, darauf hatte Wojtech aufgrund von Umfragen in der Region bereits eine Antwort. „88 Prozent der befragten wünschen sich regionale Waren“, so die Fraunhofer-Mitarbeiterin. Dabei werden hauptsächlich Gemüse, Obst, Milchprodukte, Eier, Backwaren Fleisch und Wurst sowie Getreideprodukte gewünscht.

 

Der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz und der neuen Steinwald-Dorfladen GmbH, Martin Schmid, ging auf das Geschäftsmodel ein. „Mit dem Fraunhofer-Institut wird zurzeit eine zentrale digitale Plattform geschaffen, die den Dorfladen mit den Lieferanten, dem Lager und nicht zuletzt den Konsumenten verbindet.“

 

„Abgedeckt wird die komplette Nahversorgung, die auch ein Dorfladen abbildet“, sagte Schmid. Zu Beginn werde ein Tourenplan aufgestellt, mit dem die einzelnen Ortsteile angefahren werden. „Zur gleichen Zeit am gleichen Ort“, wie der Geschäftsführer weiter ausführte, könne im mobilen Dorfladen direkt eingekauft werden oder können aber auch die gewünschten Waren Online vorbestellt und abgeholt werden.

 

Den dafür notwendigen Online-Marktplatz stellte Matthias Koch vom Fraunhofer-Institut vor. Nach seinen Worten sei das Online-Portal einfach gehalten und lehne sich an bestehende Online-Shops an. „Dies erfordert keine große Umstellung für die Nutzer, da der Shop gängige Elemente benutzt.“

 

Steinwald-Allianz-Vorsitzender, Bürgermeister Hans Donko, freut sich schon auf den Start des mobilen Dorfladens, der Mitte des Jahres in Betrieb gehen soll. „Gerade

sind wir noch dabei, entsprechende Mitarbeiter zu suchen.“ Näheres zur Stellen-ausschreibung ist unter www.steinwald-allianz.de abrufbar. Der Standort des

Fahrzeugs wird in Fuchsmühl sein.

22. Januar 2018

Neuauflage 24 H Steinwald erleben

 

Super Wetter, super Stimmung und begeisterte Teilnehmer. Ein voller Erfolg war der Aktionstag „24 H Steinwald erleben“ des Zweckverbands Steinwald-Allianz im vergangenen Jahr. Jetzt gibt es eine Neuauflage. Beim Gästeführertreffen wurden die Eckpunkte für die Veranstaltung am 09. und 10. Juni abgesteckt. Auf Groß und Klein warten zahlreiche Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Kultur und Natur rund um den Steinwald.

 

Tolle Ideen für das Rahmenprogramm „24 H Steinwald erleben“ haben die Gästeführer aus den Mitgliedskommunen der Steinwald-Allianz bei ihrem Treffen im Kulturspeicher des Erbendorfer Rathauses eingebracht. „Die erste Veranstaltung dieser Art im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg“, stellte der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, Martin Schmid, fest.

 

Touristen und interessierte Bürger können auch in diesem Jahr am 9. und 10. Juni den Naturpark Steinwald 24 Stunden lang von einer ganz anderen Seite kennenlernen. „Zahlreiche Veranstaltungen werden sozusagen rund um die Uhr und um den Steinwald angeboten“, so Schmid. „Ziel ist es, die vielen Facetten des kleinsten Naturparks Bayerns erlebbar zu machen.“

 

Wie der Geschäftsführer weiter ausführte, soll diese Veranstaltung wieder als Bestandteil eines grenzüberschreitenden Projekts mit den tschechischen Partnern der Mikroregion Konstantinsbad aufgenommen und von der Euregio Egrensis gefördert werden.

 

Bereits beim ersten Treffen kristallisierte sich ein buntes und vielseitiges Programm heraus. „Man muss das Rad nicht neu erfinden“, stellte Schmid zu den einzelnen Veranstaltungen fest. Manche Events werden aus dem Vorjahresprogramm mit übernommen, weil sie beim Publikum großen Anklang fanden. Er erinnerte dabei an   die „Early Bird Fototour“ auf den Oberpfalzturm, die „Wanderung zu Felsen und Mooren“ oder den „Rundgang mit dem Nachtwächter“ in Erbendorf. 

 

„In diesem Jahr werden aber auch neue Einzelveranstaltungen mit dabei sein.“ Was genau, verriet Schmid aber noch nicht. „Denn wir sind gerade dabei, ein vielfältiges   und stimmiges Programm zu entwickeln.“

 

Vorgestellt wird die Neuauflage „24 H Steinwald erleben“ voraussichtlich Anfang Mai.

11. Januar 2018

Messe Chemnitz weckt Reiselust auf Steinwald und Stiftland

 

Erstmalig präsentierte sich die Steinwald-Allianz zusammen mit der Ferienregion Stiftland und dem Kurmittelhaus Sibyllenbad auf der Messe „Reisen & Caravaning“ in Chemnitz und warb für einen Urlaub zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald.

 

9.500 Besucher trotzten dem schlechten Wetter und holten sich auf der Messe die neusten Reisetipps. Aufgrund der Nähe zu Chemnitz kam die Ferienregion Steinwald und Stiftland bei Kurz- und Spontanurlaubern besonders gut an. Sehr zufrieden zeigte sich Nina Lang, Tourismusfachkraft der Steinwald-Allianz: „Wir hatten viele gute Gespräche mit Besuchern, die uns noch nicht kannten, wodurch das Interesse an unserer Region geweckt wurde. Unser Anspruch, den Landkreis bekannter zu machen, ist definitiv aufgegangen.“ Vorab wurden Kunden aus dem Raum Chemnitz zur Messe eingeladen und erhielten vor Ort regionale Kostproben und Informationsbroschüren als Anregung für einen zukünftigen Urlaub mit nach Hause. Zusätzlich verteilte der Fremdenverkehrsverein Neualbenreuth als weiteren Magnet kostenlos böhmische Liwanzen an die Besucher.

 

Ende Januar sind die beiden Ferienregionen auch auf der Reisebörse in Dresden mit einem Messestand anzutreffen. Die Reisebörse gehört mit knapp 60.000 Besuchern und über 400 Ausstellern zu den erfolgreichsten Tourismusmessen Deutschlands.

05. Dezember 2017

„Bio Erleben“ kommt gut an im zweiten Jahr

 

Weniger Wochen Laufzeit, aber deutlich mehr Veranstaltungen und Teilnehmer – das Wochenprogramm „Bio Erleben“ wurde 2017 zum zweiten Mal aufgelegt und zog noch mehr Interesse auf sich. Die Verantwortlichen der Öko-Modellregion Steinwald zogen ein Resümee und luden alle Anbieter von Veranstaltungen zum Bio-Essen in die Kochschule nach Ebnath ein. 

 

„Bio Erleben in der Steinwald-Allianz“ lautet der Titel des touristischen Wochen-programms, welches die Öko-Modellregion gemeinsam mit Akteuren in der Region um den Steinwald angeboten hat. Im Jahr 2017 wurde die Laufzeit aufgrund der Erfahrungen aus dem Vorjahr auf neun Wochen reduziert. Dafür fanden mit 41 Veranstaltungen deutlich mehr als im Vorjahr statt (2016: 25 Veranstaltungen) und die Teilnehmerzahl erhöhte sich von 80 auf knapp 150. Von Montag bis Freitag fanden von Juli bis September täglich Veranstaltungen rund um die ökologische Land-wirtschaft und Betriebsweise statt. Dabei zählt für die Verantwortlichen auch der Spaß an der Sache. „Nur ernste Mienen und erhobene Zeigefinger bringen uns in der Bewusstseinsbildung rund um die Sache Bio nicht weiter“, so Projektmanager Günther Erhardt. Tipps und Tricks aus einer Bio-Gärtnerei, ein Pferdeausritt über Bio-Felder oder ein Nachmittag auf dem Bio-Bauernhof seien passende Angebote für die Freizeitgestaltung aller Altersgruppen.

 

Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, dankte den Anbietern für ihre Zeit und ihr Engagement, die sie der Idee der Öko-Modellregion entgegen gebracht haben. „Jede überörtliche Aktion lenkt die Blicke auf unser Gebiet und wir müssen die Chancen nutzen, die uns als Modellregion eröffnet werden“, so Martin Schmid.

 

Er freute sich, dass „Bio Erleben“ auf dem Tourismustag des Oberpfälzer Walds in Schwandorf vor großem Publikum als „Best Practice Beispiel“ touristischer Aktivitäten präsentiert werden konnte. Eine statistische Auswertung habe ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer Urlaubsgäste gewesen seien und zwei Drittel Gruppen oder Einzelpersonen aus der Region. Das Programm für das Jahr 2018 steht bereits fest: Neben Altbewährtem soll auch eine Segway-Tour zu Öko-Landwirten und einem biozertifizierten Lokal angeboten werden, ergänzte Günther Erhardt.

 

Die Anbieter von Wiesau bis Ebnath tauschten sich bei einer Topinambur-Suppe und einem Wintergericht mit dem Bio-Rinderburger aus dem Steinwald über ihre Erfahrungen und neue Ideen aus.

 

 

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