Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten der letzten Zeit. Alle weiteren Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Hochauflösende Presse-Bilder und Artikel zum Abdruck in kommunalen Blättern, Zeitschriften und Zeitungen erhalten Sie gerne per Mail!

17. August 2017

Neue Verkaufsstellen für den Bio-Rinderburger aus dem Steinwald

 

Ein Grund zum Feiern und zum Danke sagen: bereits 5000 tiefgefrorene Pattys des Bio-Rinderburgers aus dem Steinwald wurden 2017 vermarktet. Im Raum Weiden kamen sieben neue Verkaufsstellen hinzu und die Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald luden daher alle Beteiligten zu einem kleinen Netzwerktreffen mit Burger-Verköstigung ins „Landgericht“ in Weiden ein.

 

Seit Ende Juli 2016 ist der Bio-Burger aus dem Projekt zur regionalen Bio-Rindfleischvermarktung der Öko-Modellregion Steinwald nun tiefgefroren für den Verbraucher in zahlreichen Läden erhältlich. Angefangen bei etwa zwölf Verkaufsstellen wuchs deren Zahl auf mittlerweile 21 Läden, die das Bio-Regionalprodukt im Sortiment haben, an, sieben davon in und um die Stadt Weiden. „Der Ernährungsbericht 2016 spricht für unser Projekt“ sagte Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, die Träger des Projekts der Öko-Modellregion ist. „76% der Bevölkerung sind regionale Lebensmittel wichtig und 88% messen der artgerechten Haltung von Nutztieren eine große Bedeutung zu.“, so Schmid. Noch mehr erfreuliche Zahlen weiß Projektmanagerin Elisabeth Waldeck zu berichten. So wurden 2017 insgesamt schon 5000 Burger-Pattys an den Verbraucher gebracht, davon allein 1000 in Weiden. Damit wurde die Verkaufszahl von 2016 längst geknackt.

 

Seit mittlerweile über zweieinhalb Jahren arbeiten die Projektmitarbeiter der Öko-Modellregion an dem Ziel, den Ökolandbau in der Region zu fördern, die Bio-Landwirtschaft auszuweiten, mehr regionale Bio-Produkte verfügbar zu machen und den Verbraucher über Bio aufzuklären. Ein Wunsch der Bio-Bauern im Steinwald war es, eine bessere Vermarktungsmöglichkeit für ihre Bio-Rinder zu erhalten, da diese bisher weite Wege zum nächsten Bio-Schlachthof transportiert werden mussten. So arbeiten Bio-Bauern, Öko-Modellregion und der bio-zertifizierte Metzger Ackermann am Aufbau einer regionalen Bio-Rindfleischvermarktung eng zusammen. Das erste Regionalprodukt aus dem Projekt wurde der bereits erwähnte Rindfleisch-Burger zum Selberbraten.

 

Selberbraten mussten die Anwesenden bei der Zusammenkunft nicht, dafür durften sie ihren persönlichen Burger „bauen“. Öko-Modellregion-Mitarbeiter Günther Erhardt hatte dazu alles vorbereitet, unter anderem eine Preiselbeer-Meerrettich-Sauce, und kredenzte daneben eine überbackene Variante mit Gemüse angerichtet. Bio-Rinderhalter, Bio-Metzger und Vertreter der Verkaufsstellen ließen sich in gemütlicher Runde ihren Burger schmecken und besprachen neue Ideen für weitere Produkte aus dem Bio-Rindfleisch aus dem Steinwald.

 

Alle aktuellen Verkaufsstellen und Portraits der Rinderhalter finden Sie hier.

27. Juli 2017

Münchner radeln ökologisch im  Steinwald

 

Die Öko-Modellregion Steinwald hat sich zum Ziel gesetzt, auch touristische Angebote rund um das Thema „Bio“ zu gestalten. Im Rahmen einer Pilotveranstaltung nutzten nun zwölf Radler aus dem Großraum München das ausgearbeitete Vier-Tages-programm, angeboten als Pauschalreise. Als Werbekanal für die Tour wurde eine Kooperation mit der Öko-Modellregion Isental und dem dort ansässigen Reiseveranstalter TAGWERK-Reisen genutzt.

 

„Die UN-Generalversammlung hat das Jahr 2017 zum Internationalen Jahr des Nachhaltigen Tourismus erklärt – ein hervorragender Hintergrund für Ihre vier Tage im und um den Naturpark Steinwald“, begrüßte Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, die Radfahrer in der Bio-Gärtnerei Becher in Ebnath. Schmid erläuterte die Arbeit der Öko-Modellregion für ökologisch und regional erzeugte Lebensmittel und stellte den Naturpark Steinwald als lohnenswertes Ziel für einen Urlaub vor. „Der kleinste Naturpark in Bayern hat in Bezug auf die Tier- und Pflanzenwelt einiges zu bieten und es lohnt sich, ein weiteres Mal mit Wanderschuhen zu kommen.“, so Schmid.

 

Günther Erhardt, Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald, erarbeitete für die Gruppe ein Vier-Tagesprogramm und reihte dazu lohnenswerte Ziele wie Perlen aneinander. Neben Hofführungen auf Öko-Bauernhöfen standen Betriebs-besichtigungen der Bio-Gärtnerei Becher in Ebnath, dem Bio-Metzger Merkl in Haselbrunn und der Friedenfelser Betriebe mit ihrer über 200 Hektar großen ökologischen Landwirtschaft auf dem Programm. Die gemeinsame Rindfleisch-vermarktung in der Region wurde beim Grillen des „Bio-Burgers aus dem Steinwald“ erläutert und genussvoll dargestellt. Natürlich wurden auch die touristischen Ziele wie die Burgruine Weißenstein,  die Luisenburg Festspiele, die Burg Falkenberg und die Himmelsleiter unter Begleitung angefahren und mit Hintergrundwissen erläutert. Die zwölf Radler legten rund 120 km überwiegend auf den gut ausgebauten Radwegen in der Steinwald-Allianz zurück bevor sie mit der Bahn die Heimreise nach München antraten.

 

Rudolf Oberpriller, ehemals Geschäftsführer der TAGWERK Öko-Service GmbH in Dorfen bescheinigte der Region um den Steinwald ein hohes Potential für den nachhaltigen Tourismus. „Die Kundschaft, die Wert auf ein durchgehend nachhaltiges Urlaubserlebnis legt, ist vorhanden.“, so Oberpriller. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, eine regionale ökologische Verpflegung und letztlich ein bewusstes Naturerleben sind wichtige Bausteine der Öko-Reisen, wie sie TAGWERK-Reisen anbieten. Martin Schmid von der Steinwald-Allianz bedankte sich auch bei Rosa Kugler, Mitarbeiterin der Öko-Modellregion Isental für die organisatorische Arbeit und nahm das Angebot einer weiteren Zusammenarbeit gerne an.

27. Juli 2017

„Digitales Dorf“ der Steinwald-Allianz ist bayernweites Beispielvorhaben

 

Wie verändert sich die digitale Gesellschaft? Lassen sich Menschen im digitalen Raum wirklich zu (politischer) Teilhabe gewinnen? Welchen Plan verfolgt die Bayerische Staatsregierung im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung? Diese und viele weitere Fragen behandelte das Sommerkolloquium 2017 der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum  und die Hanns Seidel Stiftung in München. Das „digitale Dorf“ der Steinwald-Allianz wurde dabei als beispielgebend hervorgehoben.

 

Weniger die Infrastruktur und der Breitbandausbau als Notwendigkeit für wirtschaftliche Fortentwicklungen, vielmehr die Veränderungen einer zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft und die daraus resultierenden Folgen waren die Themen der vierzehn Referenten aus Spitzenpolitik, Wissenschaft, Bayerischen Ministerien und Verbänden. „Weil der digitale Raum auch bei der öffentlichen Meinungsbildung eine immer größer werdende Rolle spielt und unmittelbare Beteiligungsmöglichkeiten biete, muss die Politik und die Verwaltung lernen, damit umzugehen“, betonte Prof. Dr.-Ing. Holger Magel, der Präsident der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum in seiner Begrüßung.

 

Hans Donko, Vorsitzender der Steinwald-Allianz, stellte den 90 Zuhörern im Vortragsblock der Beispiele für digitale Projekte die Idee der mobilen Nahversorgung vor. Im Rahmen des Modellprojekts „digitales Dorf“ des Bayerischen Wirtschaftsministeriums entwickelt die Steinwald-Allianz derzeit gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut eine digitale Plattform, die Verbraucher, Direktvermarkter, ein Verkaufsfahrzeug und einen Dorfladen miteinander vernetzt. „Ein rollendes Verkaufsfahrzeug ist nur eines von vielen Beispielen, wie der ländliche Raum dem dramatischen Rückgang vor allem kleiner Nahversorgungseinrichtungen entgegen wirken kann und wir hoffen, dass unser Modellvorhaben von der Bevölkerung angenommen wird und finanziell tragfähig ist.“, sagte Hans Donko. Aktuell arbeite man an einem Betreiber- und Geschäftsmodell und frage die Bürger bei Veranstaltungen in den Gemeinden konkret um ihre Meinung und Ideen.

 

Im weiteren Tagesverlauf stellten Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse hinsichtlich einer veränderten Mediennutzung der Bevölkerung vor und wagten einen Blick in die Zukunft, in der Informationen und Nachrichten zunehmend weniger den gewohnten Weg über einen etablierten Journalisten gehen sondern direkte Wege zum Endverbraucher finden. Zum Teil gefälscht oder mit gefährlichen Meinungen versehen.

„Digitalisierung ist nicht per se gut oder schlecht“, betonte der aus Hörfunk und Fernsehen bekannte Prof. Dr. Harald Lesch, „aber man müsse sich schon im Klaren sein, dass das System Internet andere Ziele verfolge als sie die Nutzer für gewöhnlich haben“. Man müsse vorsichtig sein und eine Antwort auf die täglich unzähligen Cyber-Angriffe bereithalten. Infrastrukturelle Einrichtungen wie zum Beispiel die Stromversorgung seien hoch gefährdet durch eine zunehmende Vernetzung und Digitalisierung.

 

 

Zur Information:

Der Fragebogen zum digitalen Dorf kann auch online auf der Homepage der Steinwald-Allianz anonym beantwortet werden. Hier finden sich auch die weiteren Termine der Roadshow.

02. Juni 2017

Der Gast sucht und bucht online

 

Der Zweckverband Steinwald-Allianz lud zum vierten Tourismustag in die Gaststädte Marktredwitzer Haus ein. Nach einer Wanderung auf die Burgruine Weißenstein stand die Online-Buchung von Ferienunterkünften im Mittelpunkt der Veranstaltung.

 

Geschäftsführer Martin Schmid begrüßte rund 20 Gastgeber, Touristiker und Gästeführer zu einem weiteren Tourismustag in der Region. „Die Steinwald-Allianz ist die touristische Vermarktungsorganisation der 16 Mitgliedskommunen. Ziel der Tourismustage ist es, besondere Orte und Ausflugsziele vorzustellen und Informationen an alle Beteiligten im touristischen Bereich weiterzugeben, so Martin Schmid.

 

Am Nachmittag wanderten die Teilnehmer zur Burgruine Weißenstein, wo Gästeführerin Claudia Schneider die Geschichte der Burg in lebhaften Erzählungen darstellte. Auch die Ausgrabungen und Arbeiten der Pullenreuther Gesellschaft Steinwaldia, die die Burgruine mit tatkräftigem Einsatz saniert hat, wurden erläutert.

 

Beim theoretischen Teil im Marktredwitzer Haus rückte das Schwerpunktthema „Online-Buchung von Unterkünften“ in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Nina Lang, die Tourismusfachkraft der Steinwald-Allianz, erläuterte die Veränderungen im Buchungsverhalten von Feriengästen in den letzten Jahren. „Urlauber suchen nicht nur nach passenden Ferienunterkünften im Internet, sie buchen diese auch immer häufiger verbindlich.“ Die Hauptbuchungszeit sei Sonntagabend um halb zehn, „da nimmt man sich Zeit für seine Urlaubsplanungen.“ Vor allem im ländlichen Raum seien aber nur 10-15 % der Unterkünfte online buchbar und im Landkreis Tirschenreuth läge die Möglichkeit online zu buchen bei gerade einmal 9,5%. Die Buchungsportale aber boomen, weshalb Unterkünfte ohne Online-Buchung über kurz oder lang Gäste verlieren.

 

Stephanie Wenisch vom Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald am Landratsamt Tirschenreuth, erläuterte die Bedenken der Gastgeber. „Meist ist es die Angst vor der Datenpflege am Computer und die Ungewissheit, wen man sich ohne telefonischen Erstkontakt in die Ferienwohnung holt“.

 

Das System des Tourismusverbands Ostbayern mit Sitz in Regensburg sei auch und vor allem für die privaten Anbieter mit wenigen Betten interessant. Die Mitarbeiter des TVO helfen bei der Ersteinrichtung der Daten und stehen mit Rat und Tat zur Seite – auch in Einzelberatungen vor Ort. Der Gastgeber kann das online gestellte Angebot schnell und unkompliziert nach seinen Wünschen anpassen und zahlt nur im Falle einer tatsächlichen Buchung eine Provision. „Unterkunftsbetreiber, die in die Online-Buchung eingestiegen sind, bleiben in der Regel dabei und haben die Angst vor dem anonymen Gast verloren“, so Stephanie Wenisch.

 

Seit der Einführung der Online-Buchung im Jahr 2012, hat sich ihr Anteil an der Gesamtheit der Buchungen um 51% gesteigert. Deshalb sei es, so Nina Lang,  der Steinwald-Allianz ein Anliegen die Online-Buchung und ihre Vorteile den Gastgebern aus der Region näher zu bringen und sie bei der Vermarktung ihrer Unterkünfte zu unterstützen. Interessierte Gastgeber können sich jederzeit bei der Steinwald-Allianz melden und werden auf Wunsch individuell beraten.

 

 

Ein nächster Tourismustag der Steinwald-Allianz ist im Herbst 2017 geplant und wird wieder in einer der 16 Mitgliedskommunen stattfinden.

 

 

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