Top 4 Neuigkeiten im Überblick

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11. April 2018 

Regionale Superfoods – Vitalität direkt vor der Haustür

 

Im ersten Kurs der diesjährigen Bio-Kochkursreihe der Öko-Modellregion Steinwald standen die nährstoffreichen Superfoods im Mittelpunkt. In der Kochschule im Möbelhaus Kellner in Ebnath brachte Fitness- und Ernährungstrainerin Tanja Franz den zwölf Teilnehmern die vitalstoffreichen Lebensmittel näher. Auf dem Speiseplan standen Topinambursuppe, Burlgursalat und Rote-Beete-Suppe.

 

Zur Begrüßung wartete auf die motivierten Teilnehmer ein erfrischendes Getränk, das sich jeder individuell aus Apfel-, Zitronen- und Ingwerscheiben zusammenstellen konnte. Die Referentin erläuterte zunächst den Begriff „Superfoods“ und ging dann auf die Inhaltsstoffe und positiven Eigenschaften dieser gesunden Lebensmittel, die nicht unbedingt aus weit entfernten Ländern kommen müssen, ein. „Regionale Superfoods wie Topinambur, Rote Beete, Äpfel und Leinsamen sind ihren exotischen Gegenstücken wie Chiasamen und Gojibeeren mindestens ebenbürtig“, so Tanja Franz.

 

Antioxidantien und wichtige Nährstoffe

Superfoods sind in der Regel pflanzliche Produkte, die reich an Phytonährstoffen (Phytosterinen) wie Antioxidantien sind. Im menschlichen Körper bekämpfen sie freie Radikale und beeinflussen den Cholesterinspiegel positiv. Superfoods sind vor allem in der vegetarischen oder veganen Ernährung besonders wichtig, um den Körper mit ungesättigten Fettsäuren sowie Mineralstoffen wie zum Beispiel Eisen zu versorgen.

 

Gesunde Teamarbeit und neue Entdeckungen

Gekocht wurde in Teams zu drei Personen, die jeweils ein Gericht zubereiteten. Nach jeder Speise wurde über Geschmack, Zubereitung, und Besonderheiten der einzelnen Zutaten diskutiert. Hierbei wurden die Verwendung von Spinat als Rohkost und die mit gedünsteten Apfelstücken und Meerrettich verfeinerte Rote Beete Suppe positiv hervorgehoben. Auch auf die präbiotischen Topinamburwurzeln, die viele stärkende Inhaltsstoffe aufweisen, ging Tanja Franz ein. Das enthaltene Inulin, ein Süßstoff, beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht negativ und das vorhandene Eisen kann gut

vom menschlichen Körper aufgenommen werden.

 

Einige Teilnehmer konnten zudem neue Zutaten für sich entdecken. So war Bulgur

nicht allen Hobbyköchen bekannt. Bulgurweizengrieß, ein Grundnahrungsmittel im orientalischen Raum, wird bei der Herstellung gedämpft, getrocknet und dann in unterschiedlichen Feinheitsgraden gemahlen. Bei der Zubereitung wird er nur noch

kurz in Brühe gekocht oder gedämpft.

 

Den Abend rundete ein leckerer Apfelkuchen mit einer Tasse Espresso oder Cappuccino ab.  Beim anschließenden gemeinsamen Aufräumen wurde noch eifrig über das gelungene Menü und das neu erlernte Wissen diskutiert.

Rote-Beete-Suppe mit Meerrettich und Apfelwürfeln

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21. Februar 2018

Bio-Rinder-Gerichte für das Fachpublikum

 

Rund 50.000 Besucher in vier Tagen und 3.218 Aussteller – auf der Weltleitmesse BIOFACH in Nürnberg wurde die gute Entwicklung der Bio-Branche wiederholt greifbar. Die Öko-Modellregion Steinwald präsentierte sich genussvoll, denn das Fleisch der Hauptgerichte am Bioland-Stand kam auch in diesem Jahr wieder aus dem Steinwald. 1.500 Bio-Rinderburger und 70 kg Bratenfleisch wurden dort schmackhaft zubereitet.

 

Eine Abordnung der Steinwald-Allianz informierte sich über neue Entwicklungen und Trends im Bio-Sektor und besuchte den Bioland-Messestand. „Bereits zum dritten Mal steht der Bioland-Beef-Burger und ein Ragout vom Roten Höhenvieh auf der Speisekarte“, sagte Josef Schmidt, Bioland-Regionalsprecher der Oberpfalz. Das Rindfleisch aus dem  Steinwald punktet neben der ökologischen Haltungsform der Tiere auch mit dem wichtigen Thema Regionalität. 

 

Als Unterstützer und Begleiter der Öko-Modellregion Steinwald war der Leitende Landwirtschaftsdirektor Wolfgang Wenisch angereist und interessiert an der Entwicklung der regionalen Vermarktung des Bio-Rinderburgers. „Im Jahr 2016 wurde der Bioburger als Nischenprodukt für das Verarbeitungsfleisch der geschlachteten Rinder präsentiert und der Verkauf hat sich seitdem gut entwickelt“, erläuterte Projektmanagerin der Öko-Modellregion, Elisabeth Waldeck. In 19 Verkaufsstellen von Weidenberg bis Weiden sind die tiefgefrorenen Burgerpattys mittlerweile erhältlich und 1.200 kg wurden allein im Jahr 2017 in den Geschäften verkauft. In Kürze sei ein neu entwickelter Rezeptflyer erhältlich, denn „der Bio-Rinderburger muss nicht immer nur in einer Semmel mit Soße landen“, ergänzte Günther Erhardt von der Öko-Modellregion.

13. Februar 2018

Der Boden ist Chefsache im Bio-Ackerbau

 

Bodenfruchtbarkeit erhalten, aktives Bodenleben und die optimale Bearbeitung - das sind Themen, mit denen sich jeder Bio-Ackerbauer befassen muss, um im Ökolandbau gute Erträge erwirtschaften zu können. Die Öko-Modellregion Steinwald und der Friedenfelser Landhandel luden zu einem Vortrag über Bodenbewirtschaftung ein. Über 60 Landwirte aus der Region folgten den Ausführungen von Biolandberater Andreas Schwab.

 

Andreas Schwab ist Betriebsleiter der Abtei Maria Frieden in Kirschletten und beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit der Bodenkunde in Wissenschaft und Praxis. Um das Ertragspotenzial der Böden auszuschöpfen, müsse man sich vielfältige Kenntnisse aneignen. So sei es grundsätzlich wichtig, sich mit den verschiedenen Bodentypen seines Betriebs zu beschäftigen. Podsolige Böden, im Steinwald oftmals anzutreffen, sind sauer und anfällig für Nährstoffauswaschungen und der ebenfalls häufig vorherrschende Bodentyp Pseudogley neige zu Stauwasser und ist daher schwer zu bearbeiten.

 

Schwab nahm sich viel Zeit, die regelmäßige sowie vorgeschriebene Bodenuntersuchung zu erläutern. „Bodenuntersuchung ist Chefsache!“, so der Agraringenieur. Er unterstrich damit die Bedeutung eines vitalen Bodens für die ökologische Landwirtschaft und stellte die verschiedenen Möglichkeiten der Analyse-Verfahren und deren Aussagekraft dar.

 

Die optimale Bodenbearbeitung ist eine weitere wichtige Stellschraube, auf die der Bio-Betrieb besonderen Wert legen sollte. Vor allem Bodenverdichtungen müssen vermieden werden. Da jeder Betrieb andere Voraussetzungen hat und nicht jede Maschine auf jeden Boden passt, muss der Bio-Landwirt ein gutes Gespür für seine Flächen haben, um die richtige Wahl des Bearbeitungsgerätes zu treffen.

 

Mit Zwischenfrüchten können Nährstoffauswaschungen vermindert werden und der Humushaushalt im Boden gesteigert werden. „Besser sind Mischungen aus verschiedenen Arten“, so Schwab, da die verschiedenen Pflanzen auch verschieden tiefe Wurzelräume erschließen.

 

Der Vortrag fand im Rahmen der Bio-Bauernstammtische der Öko-Modellregion Steinwald statt und aufgrund des großen Interesses der über 60 anwesenden Landwirte am Thema Boden wurde eine Fortführung in Arbeitskreisen besprochen.

 

24. Januar 2018

Mobiler Dorfladen in der Steinwald-Allianz

 

„Die kleinen Tante-Emma-Läden vor Ort sterben! Eine dramatische Entwicklung auch in unserer Region.“ Dass stellte der Vorsitzende der Steinwald-Allianz, Bürgermeister Hans Donko, fest. Eine Antwort des kommunalen Zweckverbands darauf ist der „mobile Dorfladen“, der im Rahmen des Projekts „digitales Dorf“ noch in diesem Jahr umgesetzt werden soll. Bei einem Informationsabend in der Stadthalle Erbendorf wurde den Erzeugern und Partnern das Konzept vorgestellt.

 

Im April letzten Jahres hat die Steinwald-Allianz den regionalen Förderbescheid für den Wettbewerb um das „digitale Dorf“ erhalten. Mit dem „mobilen Dorfladen“ soll die Versorgungsstruktur mit Produkten des täglichen Bedarfs im ländlichen Raum weiter aufrechtherhalten werden. „Damit möchten wir die Lebensqualität auf dem Land altersübergreifend erhalten und verbessern“, so Bürgermeister Hans Donko.

 

Beim Informationsabend stellten Vorsitzender; Bürgermeister Hans Donko, und der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, Martin Schmid, sowie Vertreter des am Projekt beteiligten Fraunhofer-Instituts den „mobilen Dorfladen“ den interessierten regionalen Erzeugern und Partnern vor.

 

Eingangs stellte der Vorsitzende fest, dass die kleinen Märkte und Geschäfte im

Bereich der Nahversorgung weiter sterben. „Waren es 1990 bundesweit noch über 66.000, schrumpfte die Zahl auf 11.000 im Jahr 2010.“ Diese Entwicklung bezeichnete er auch dramatisch für die Region. Aus dem für die Steinwald-Allianz durchgeführten

Vitalitäts-Check gebe es 40 Ortsteile mit insgesamt 4.230 Mitbürgern, die über keine Nahversorgungsmöglichkeit mehr vor Ort verfügen. „Diesen Bürgern eine Vor-Ort-Versorgung zu ermöglichen, ist Ziel unseres geplanten mobilen Dorfladens“, so Donko.

 

Annemarie Wojtech vom Fraunhofer-Institut stellte den Veranstaltungsteilnehmern die Projektidee „mobiler Dorfladen“ vor. Wie sie ausführte, wurde im vergangenen Jahr an der Konzeptionierung gearbeitet. „Nach der Einbindung der Erzeuger werden in den nächsten Monaten die ersten Tests mit ausgewählten Nutzern durchgeführt.“ Im Sommer soll dann der mobile Dorfladen rollen.

 

Welches Sortiment der mobile Dorfladen mitführen soll, darauf hatte Wojtech aufgrund von Umfragen in der Region bereits eine Antwort. „88 Prozent der befragten wünschen sich regionale Waren“, so die Fraunhofer-Mitarbeiterin. Dabei werden hauptsächlich Gemüse, Obst, Milchprodukte, Eier, Backwaren Fleisch und Wurst sowie Getreideprodukte gewünscht.

 

Der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz und der neuen Steinwald-Dorfladen GmbH, Martin Schmid, ging auf das Geschäftsmodel ein. „Mit dem Fraunhofer-Institut wird zurzeit eine zentrale digitale Plattform geschaffen, die den Dorfladen mit den Lieferanten, dem Lager und nicht zuletzt den Konsumenten verbindet.“

 

„Abgedeckt wird die komplette Nahversorgung, die auch ein Dorfladen abbildet“, sagte Schmid. Zu Beginn werde ein Tourenplan aufgestellt, mit dem die einzelnen Ortsteile angefahren werden. „Zur gleichen Zeit am gleichen Ort“, wie der Geschäftsführer weiter ausführte, könne im mobilen Dorfladen direkt eingekauft werden oder können aber auch die gewünschten Waren Online vorbestellt und abgeholt werden.

 

Den dafür notwendigen Online-Marktplatz stellte Matthias Koch vom Fraunhofer-Institut vor. Nach seinen Worten sei das Online-Portal einfach gehalten und lehne sich an bestehende Online-Shops an. „Dies erfordert keine große Umstellung für die Nutzer, da der Shop gängige Elemente benutzt.“

 

Steinwald-Allianz-Vorsitzender, Bürgermeister Hans Donko, freut sich schon auf den Start des mobilen Dorfladens, der Mitte des Jahres in Betrieb gehen soll. „Gerade

sind wir noch dabei, entsprechende Mitarbeiter zu suchen.“ Näheres zur Stellen-ausschreibung ist unter www.steinwald-allianz.de abrufbar. Der Standort des

Fahrzeugs wird in Fuchsmühl sein.

 

 

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