Aus der Region - für die Region

Unter diesem Motto setzen sich erfahrene Mitarbeiter für eine intakte, touristisch interessante Natur, für gesunde Lebensmittel und für Arbeitsplätze vor Ort ein. Eben eine Entwicklung im Sinne der Nachhaltigkeit. Sie erarbeiten Projekte, die passgenau auf die Öko-Modellregion Steinwald abgestimmt sind.

 

Ökolandwirte und an der Umstellung interessierte Landwirte können sich bei den Projektmitarbeitern Hilfestellung holen. Die „Friedenfelser Betriebe" stellen als Modellbetrieb 130 ha landwirtschaftliche Fläche auf Ökolandbau um, sie legen laufend alle Erfahrungen damit offen und helfen somit anderen Interessierten.

Sonderkulturen

 

Der Anbau von Sonderkulturen ist vor allem das Steckenpferd von Mitarbeiter und Bio-Bauer Josef Schmidt. Seit zwei Jahren baut er Bio-Mohn an, welcher in Bayern einzigartig ist. Im Steinwald sind die Anbaubedingungen gut und der Erlös ist sehr hoch. Er selbst hat rund 900 kg auf einen Hektar geerntet und pro Kilogramm Ertrag vier Euro erhalten. Das daraus gepresste Bio-Mohnöl hat im Jahr 2016 sogar den Innovationspreis unter Bayerns besten Bioprodukten in der Kategorie „Innovation“ erhalten. Mit diesen Aussichten möchte Josef Schmidt Ökobauern motivieren, es ihm gleich zu tun.

 

Eine weitere Sonderkultur auf den Feldern von Josef Schmidt, aber auch auf denen von Projektmitarbeiter Günther Erhardt, ist die Wurzel Topinambur. Im Steinwald wurde die Pflanze einst von der Kartoffel verdrängt. Doch sie bietet viele Vorteile einer gesunden Ernährung. Unter anderem ist sie diabetikergeeignet, enthält viel Linulin, wenige Kohlenhydrate und Kalorien. Der Anbau und die Ernte erfolgen fast wie bei der Kartoffel und die Erträge sind hoch. Nur die Lagerung muss noch perfektioniert werden.

 

Zwar muss beim Anbau von Sonderkulturen oftmals mehr Aufwand einplant werden, jedoch kann auch mit einem höheren Verkaufspreis gerechnet werden. Sonderkulturen werden nämlich nicht nach Weltmarktpreisen gehandelt, womit man sich von der globalen Konkurrenz unabhängig macht. Für kleine bäuerliche Betriebe stellt diese Nischenstrategie eine großartige Chance dar.

 

Weitere Informationen und Beratung zum Anbau der beiden Sonderkulturen erhalten Sie bei Josef Schmidt (E-Mail: josef.schmidt@steinwald-allianz.de oder Telefon: 09683/929744).

Innovative Produktenwicklung

 

Das Spezialgebiet von Projektmitarbeiter Günther Erhardt ist die Produktentwicklung. Er möchte mit kulinarischen Bio-Besonderheiten für Überraschungen sorgen und auch jüngere Menschen mit den neuen Produkten ansprechen. Entworfen hat er bereits Topinambur-Pralinen, Topinambur-Brot oder auch einen Bio-Burger. Seine Idee des Bio-Rinder-Burgers hat 2016 bereits auf der Biofach-Messe in Nürnberg für Aufsehen gesorgt, denn dort wurde der gegrillte Burger am Stand von Bioland für die Messebesucher verkauft - bzw. genauer gesagt: ausverkauft.

 

Ihm geht es darum, eine durchgängige Kette vom Einkauf bis zum Verkauf der Waren zu schließen. Daher spricht er persönlich mit Bäckern, Metzgern, Landwirten und Gastronomen. Bei den Abnehmern, z.B. des Burgers, möchte er gezielt regionale Gaststätten, Läden aber auch Vereine oder Großküchen ansprechen, die die Waren in unterschiedlichen Mengen ordern können. Für die Endverbraucher kreiert der gelernte Koch immer wieder neue leckere Rezepte und gibt bei Kochkursen hilfreiche Zubereitungstipps. 

 

Günther Erhardt ist auf der Suche nach Ideen, Netzwerkpartner und Umstellungsinteressierten – melden Sie sich bei ihm (E-Mail: guenther.erhardt@steinwald-allianz.de oder Telefon: 09683/9168)!

Rinderhaltung

 

Artgerecht produziertes Fleisch (ver-)kaufen und dabei die Natur schützen? Mit dem Roten Höhenvieh schlagen Sie und die Landwirte zwei Fliegen mit einer Klappe! Da im Steinwald karge, saure und nährstoffarme Wiesen überwiegen, können hochgezüchtete Rinderrassen nur schlecht gehalten werden. Sie verschmähen die sauren Gräser. Für das alte, vom Aussterben bedrohte Höhenvieh hingegen stellt das Fressen des nährstoffarmen Grases kein Problem dar – und es hat sogar noch Freude dabei, damit die Wiesen des Naturparks vor Verbuschung zu bewahren.

 

Das Fleisch des Roten Höhenviehs ist saftig und schmackhaft. In Verbindung mit einer schonenden Schlachtung und Verarbeitung schmeckt es nochmal doppelt so gut. Die Öko-Modellregion setzt sich für eine gemeinsame Fleischvermarktung und einen fairen Preis ein. Sie berät Landwirte auf Ihrem Weg zur Wiedereinführung des Roten Höhenviehs.

 

Melden Sie sich bei Interesse bei Josef Schmidt (E-Mail: josef.schmidt@steinwald-allianz.de oder Telefon: 09683/929744) oder Elisabeth Waldeck (E-Mail: elisabeth.waldeck@steinwald-allianz.de oder Telefon: 09682/182219-15).

Bio-Infrastruktur

 

Regionale Lagermöglichkeiten von Öko-Getreide sind rar. Durch die Umstellung des Landhandels der Friedenfelser Betriebe soll dieses Problem allerdings in naher Zukunft gelöst werden. Er wird den Bio-Bauern im Steinwald eine Lagermöglichkeit für ihre Bio-Druschfrüchte zur Verfügung stellen. Dadurch dass größere Mengen eingelagert werden können, können auch größere Mengen auf dem Markt angeboten und somit ein besserer Preis erzielt werden.

 

Der "Bio einkaufen in der Steinwald-Allianz"-Flyer sagt Ihnen, wo Sie bereits Bio-Produkte erhalten. 

Öko-Tourismus

 

Steinwald steht vor allem für Wandern und Radeln – und bald auch für Öko-Tourismus. Denn die Öko-Modellregion setzt alles daran, den Naturtourismus weiter zu entwickeln. Unter anderem sollen regionale, ökologisch erzeugte Spezialitäten in Wirtshäusern und Läden Urlauber zu uns ziehen.

 

Doch auch Abenteuerprogramme stehen auf dem Plan. Vom 3. Juli bis zum 1. September 2017 startet das zweite „Bio erleben“-Programm. Dabei gewähren Öko-Betriebe der Region einen Blick hinter die Kulissen, verwöhnen die Gäste mit Schmankerl und Infos oder führen sie auf ganz unbekannten Wegen durch den Steinwald. Die Öko-Modellregion initiiert zudem das gesamte Jahr über verschiedene Bio-Koch- und Backkurse

 

Die Öko-Modellregion sucht immer nach regionalen Gastronomen, Landwirten, Unternehmern usw., die Bio-Produkte herstellen oder Interesse daran haben, ihr Angebot verstärkt regional auszurichten. Melden Sie sich bei Günther Erhardt (E-Mail: guenther.erhardt@steinwald-allianz.de oder Telefon: 09683/9168)!

 

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