Weitere Projekte

1. Demografische Modelle im Ländlichen Raum

Die Gemeinden Brand, Ebnath, Pullenreuth, Neusorg und die Stadt Waldershof beteiligten sich  im Rahmen des EU-Förderprogramms „INTERREG IV Bayern – Tschechische Republik 2007 – 2013“ an dem Projekt „Demografische Modelle im ländlichen Raum“. Die Zusammenarbeit erfolgte gemeinsam mit den tschechischen Partnern aus der Mikroregion Konstantinsbad.

 

Die Steinwald Allianz konzentrierte dabei auf folgende Themenfelder:

- ärztliche Versorung

- ungenutzte Flächen bzw. Leerstände

- Kleinhandelskonzepte

- betreutes Wohnen/Seniorenpflege

- gesellschaftliche Teilhabe/bürgerliches Engagement

 

Ein Ziel des Modellprojekts war die Verzahnung von Alltagswissen der Bürgerinnen und Bürger mit dem Expertenwissen. Deshalb wurde die Beteiligung in zwei Phasen organisiert.

 

Die erste Phase umfasste die Auftaktveranstaltung und zwei Demografiekonferenzen. In einer öffentlichen Demografiekonferenz in Brand am 5. Juli 2014 gruppierten sich die Teilnehmenden in fünf Arbeitsgruppen, um die Themenfelder parallel zu analysieren und Entwicklungsziele zu formulieren. In einer weiteren Demografiekonferenz am 18. Oktober 2014 wurden in den einzelnen Themenfeldern konkrete Maßnahmenvorschläge entwickelt. Zudem wurden Exkursionen zu beispielhaften Projekten in der Oberpfalz und Franken durchgeführt.

 

In der zweiten Phase der Bürgerbeteiligung wurden in themenbezogenen Arbeitsgruppen, bestehend aus Experten und Bürgerinnen und Bürgern, konkrete Maßnahmen erarbeitet.

Endbericht Demografische Modelle im ländlichen Raum
Projektbeschreibung mit Zielen, Vorgehensweisen, statistischen Daten, Ergebnissen, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen
Endbericht_KlimaKom.pdf
PDF-Dokument [7.2 MB]

2. Kernwegenetz

Der Ausbau der Hauptwirtschaftswege (Kernwegenetz) stellt eine für die Kommunen sehr dringliche Aufgabe dar. Da Traktoren und Feldmaschinen immer größer und breiter werden und enge Wege den Landwirten die Erschließung ihrer landwirtschaftlichen Flächen erschwert, müssen die befahrbaren Wege unterhalb von Gemeindeverbindungsstraßen ausgebaut werden. Im Gegensatz zu früher enden die Arbeiten beim Kernwegenetz nicht an den Gemeindegrenzen. Sie ziehen sich stattdessen wie ein Netz durch das gesamte Steinwald-Allianz-Gebiet.

 

Das Büro BBV LandSiedlung mit Sitz in München entwickelte bis Oktober 2015 den Plan für das Kernwegenetz. Von 128,81 km im Kernwegenetz sollen zunächst 65,42 km für den Schwerlastverkehr in der Landwirtschaft saniert werden. Da nicht alle Wege auf einmal ausgebaut werden können, wird das Gebiet der Steinwald-Allianz in vier Verfahren unterteilt. Stetige Unterstützung erhält der Zweckverband für die Baumaßnahmen vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit den derzeit besten Fördersätzen.

 

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