Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten über die Arbeit der Steinwald-Allianz der letzten Zeit. Ältere Pressemitteilungen stehen  für Sie im Archiv zur Verfügung. 

 

3. Mai 2022

Vierter Austausch der oberpfälzischen ILE-Umsetzungsbegleiter

 

Die Steinwald-Allianz ist mittlerweile in ein stattliches Netzwerk von interkommunalen Verbünden eingebunden. Die Umsetzungsbegleiter der sogenannten Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILEs) in der Oberpfalz treffen sich regelmäßig zum Austausch und zum Voneinander-Lernen. Mit dem Thema „Touristische Entwicklung“ wurde in Oberviechtach eine der Kernaufgaben der Steinwald-Allianz bearbeitet.

 

Nachdem Vertreter der Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE) der Oberpfalz im Herbst 2021 in Waldsassen zu Gast waren, lud im Frühjahr 2022 das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz zum inzwischen vierten gemeinsamen Austausch der ILE-Umsetzungsbegleiter ein. Zu diesem Anlass versammelten sich die Teilnehmer aus dem gesamten Regierungsbezirk in der Stadt Oberviechtach, wo sich mit dem Emil-Kemmer-Haus ein passender Ort zum gemeinsamen Themen-Austausch in der gastgebenden ILE Brückenland Bayern-Böhmen fand. Wie auch schon bei den vorherigen Treffen, stellten sich die Gastgeber dem versammelten Teilnehmerkreis vor. Zunächst zeigte der ILE-Vorsitzende und Bürgermeister von Oberviechtach Rudolf J. Teplitzky den Weg seiner Stadt hin zu einer nachhaltigen und zukunftssicheren Stadtentwicklung auf, anschließend präsentierte ILE-Umsetzungsbegleiter Christian Karl die ILE Brückenland Bayern-Böhmen und deren Handlungsschwerpunkte.

 

Touristische Entwicklung gemeinsam vorantreiben und stärken

Hauptthema des Austauschs in Oberviechtach war jedoch die „Touristische Entwicklung“ und die entsprechenden bayerischen und oberpfälzischen Organisationsstrukturen. Hierzu hatten Michael Neft und Daniela Wehner vom ALE Oberpfalz mit Veronika Perschl vom Tourismusverband Ostbayern eine ausgewiesene Expertin gewinnen können. Sie zeigte mit ihrer Präsentation die institutionelle Struktur sowie die Akteure des Tourismus in Ostbayern auf und ging auf die Entwicklungen der letzten Jahre sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Potentiale der oberpfälzischen Tourismusdestinationen ein. Aufmerksam folgten die Teilnehmer den Ausführungen u.a. zum Ausbau von hochwertigen touristischen Angeboten in den Schwerpunktbereichen Wandern und Radfahren, der Zukunftsaufgabe „Nachhaltiger Tourismus“ und einer zunehmenden Digitalisierung der Tourismuswirtschaft. Da alle Beteiligten oft selbst mit touristischen Entwicklungszielen in der eigenen ILE-Region in Berührung kommen, ergab sich schnell eine rege Diskussions- und Fragerunde. Die Rolle der ILE-Zusammenschlüsse im touristischen Akteursnetzwerk wurde ebenso diskutiert und kritisch hinterfragt, wie auch bereits bestehende und neue touristische Vertriebswege oder gemeinsame ILE-übergreifende Strukturen und Projekte: so zum Beispiel das „Grüne Band“ entlang der bayerisch-tschechischen Grenze, die Fernwanderwege Gold- und Jurasteig oder die geplanten sogenannten Eric-Frenzel-Trails in der nördlichen Oberpfalz und deren Vermarktung in Konkurrenz zu anderen touristischen Regionen. Die Diskussion war ein wertvoller Austausch, der auf dieser Ebene bislang noch nicht stattgefunden hatte. Hier sei ein wichtiger Anknüpfungspunkt für zukünftige Kontakte entstanden, waren sich alle Beteiligten sicher.

 

Reger Austausch von Ideen

Am Nachmittag folgte ein Workshop, bei dem sich die Teilnehmer selbstständig auf Themen einigten und in Gruppenarbeit die eigenen Erfahrungen und Eindrücke in den Bereichen „Touristische Mobilität im ländlichen Raum“, „Weiterentwicklung bestehender touristischer Infrastrukturen“ und „Besucherlenkung“ besprachen. Hierbei wurde allen deutlich, dass es im Themenkomplex Touristische Entwicklung keine Pauschalrezepte und einfache Lösungen gibt, denn jede Region hat ihre Eigenheiten. Nichtsdestotrotz nahmen die ILE-Umsetzungsbegleiter viele interessante Erkenntnisse und Anregungen aus Oberviechtach mit zurück in die oberpfälzischen ILE-Regionen. Das nächste gemeinsame Austauschtreffen soll im Herbst 2022 im ILE-Zusammenschluss Aktionsbündnis Čerchov plus im Landkreis Cham stattfinden.

 

22. Februar 2022

Saubere Luft für Retter

 

Feuerwehrkräfte stehen im Rahmen ihrer Einsätze des Öfteren im Nebel – im Brandeinsatz, aber oftmals auch schon vorneweg im Abgasnebel in ihren Feuerwehrhäusern. Eine Sicherheitsvorschrift schreibt die Absaugung der Fahrzeugabgase vor, weshalb die Kommunen der Steinwald-Allianz nun die Aufrüstung mit Absauganlagen im Zusammenschluss angepackt haben. Bei einem Termin in Fuhrmannsreuth machten sich die Verantwortlichen ein Bild von den Arbeiten.

 

Die Steinwald-Allianz berief im Herbst 2020 eine Expertenrunde mit kommunalen Sachbearbeitern und Feuerwehr-Führungskräften ein, die die gemeinsame Beschaffung von Abgas-Absauganlagen für die Feuerwehren der Mitgliedsgemeinden zum Ziel hatte.

 

Nachrüstungsbedarf vorhanden

Nach dem Entschluss, bei diesem Thema in der Steinwald-Allianz zusammenzuarbeiten, folgte eine umfangreiche Datenerhebung in den 17 Mitgliedskommunen. Wie viele Feuerwehrhäuser sind betroffen? Ziehen sich die Feuerwehrkräfte in den Fahrzeughallen um? Welche Arten von Toren sind vorhanden und wie groß ist der Platz zwischen den Fahrzeugen und der Gebäudeaußenwand?

 

13 Kommunen mit 48 Stellplätzen in 33 Feuerwehrhäusern meldeten einen Bedarf an Abgas-Absauganlagen und die Steinwald-Allianz erkundete den Markt nach Firmen in ganz Deutschland. Im Herbst 2021 fanden die detaillierten Planungen durch die Firma Ecovent GmbH aus Lübbecke vor Ort statt. Der Einbau erfolgt im Jahr 2022 nun schrittweise. Die Gesamtinvestition über alle Kommunen hinweg beträgt circa 150.000 Euro - gut angelegtes Geld für die Gesundheit der Rettungskräfte.

 

Projekt aus dem Entwicklungskonzept der Steinwald-Allianz

Dem Feuerwehrwesen ist ein eigenes Kapitel im Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept der Steinwald-Allianz gewidmet. Dabei geht es vor allem um die Einsparung von Kosten und die effektive Nutzung der Ressourcen durch Kooperationen. Das Feuerwehrwesen liegt in der Verantwortung der Kommunen. Sie müssen im Rahmen ihrer gemeindlichen Aufgaben die Feuerwehren ausrüsten, unterhalten und dabei geltende Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften beachten.

 

Ein Beispiel ist der Schutz vor gesundheitsschädlichen Abgasen in Fahrzeughallen, der durch den Einbau von sogenannten Abgas-Absauganlagen gewährleistet werden kann. Dabei erfolgt die Montage von Schienen, an denen Saugschläuche mitlaufen, an der Decke der Fahrzeughalle. Ähnlich einem übergroßen Staubsaugerschlauch werden die Saugschläuche am Auspuff des Feuerwehrautos befestigt und lösen sich erst automatisch, wenn das Fahrzeug die Halle verlassen hat.

 

25. Januar 2022

Steinwald-Allianz erweitert Kleinprojektförderung mit Bio-Projekten

 

Mit dem Projekt "Regionalbudget" der Ländlichen Entwicklung in Bayern wird die Steinwald-Allianz schon zum dritten Mal selbst zur Förderstelle. Durch das Programm werden auch 2022 wieder Kleinprojekte in der Region gefördert. Erstmals können in diesem Jahr mit dem "Verfügungsrahmen Ökoprojekte" der Öko-Modellregion Steinwald auch Bio-Projekte gefördert werden.  

 

Die Steinwald-Allianz hat sich auch 2022 für das bayerische Förderprogramm Regionalbudget beworben und vom zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth erneut die Zusage erhalten. Nur Integrierte Ländliche Entwicklungen wie die Steinwald-Allianz dürfen auf diese Förderung zurückgreifen und haben somit die Möglichkeit, die Umsetzung vieler innovativer Ideen zu unterstützen.

 

Attraktive Dörfer durch das Regionalbudget

Gemäß den Zielen des Regionalbudgets soll mit den Förderungen eine engagierte und aktive, eigenverantwortliche, ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden. Kleinprojekte können zum Beispiel die touristische Weiterentwicklung der Region, die Vermarktung regionaler Produkte oder auch die Förderung der Biologischen Vielfalt zum Thema haben. „Im vergangenen Jahr wurden zum Beispiel Wasserspielplätze angelegt, ein Generationenplatz gestaltet oder eine Eistockbahn errichtet“, zählt Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz einige Beispiele auf.

 

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen im Gebiet der Steinwald-Allianz. Der Fördersatz für die Kleinprojekte beträgt maximal 80 % bei einer Höchstsumme von 10.000 €. Zu beachten ist, dass das Gesamtvorhaben nicht mehr als 20.000 € netto kosten darf. Gemeinden, Vereine, Initiativen, Firmen, aber auch Einzelpersonen können bis zum 15. März ihre Förderanträge bei der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz in Erbendorf einreichen. „Es gilt jedoch zu beachten, dass die Projekte bis zum 20. September 2022 vollständig abgerechnet sein müssen“ erläuterte Martin Schmid.

 

Neuer Verfügungsrahmen für Ökoprojekte

Seit diesem Jahr können nun in den anerkannten bayerischen Öko-Modellregionen auch Kleinprojekte zur Stärkung der regionalen Bio-Land- und Ernährungswirtschaft und regionale Bio-Wertschöpfungsketten gefördert werden. Die mögliche Gesamtfördersumme für Kleinprojekte steigt somit auf 150.000 € in der Steinwald-Allianz. Im Verfügungsrahmen der Öko-Modellregion Steinwald ist jedoch der Bezug zu Bio verpflichtend. Der Fördersatz beträgt max. 50 % bei einer maximalen Fördersumme von 10.000 €. Die Netto-Gesamtkosten der Projekte dürfen auch hier 20.000 € nicht überschreiten. Elisabeth Waldeck, Projektleiterin der Öko-Modellregion, erläutert fiktive Projektideen, die gefördert werden könnten: „Ein Dorfladen möchte eine Bio-Ecke planen und einrichten oder eine Schule möchte Lehrmaterial zur ökologischen Landwirtschaft erstellen. Man darf kreativ werden im Sinne des Öko-Landbaus!“ Auch in diesem Förderprogramm sind die Anträge bis zum 15. März bei der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz einzureichen.

 

Die Kleinprojekt-Förderung der Steinwald-Allianz im Überblick

 

Regionalbudget

 

 

Verfügungsrahmen

Ökoprojekte                                                                                   

Verbesserung der Lebensverhältnisse

der ländlichen Bevölkerung

 

 

Stärkung der regionalen Bio-Landwirtschaft und von Bio-Wertschöpfungsketten

 

Förderung von max. 80 %

der Nettokosten

 

Förderung von max. 50 %

der Nettokosten

 

max. Fördersumme 10.000 

 

max. Fördersumme 10.000 

 

Projektkosten mind. 500 €, 
max. 20.000 € netto, mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein

 

Projektkosten mind. 500 €,

max. 20.000 € netto, mit der Maßnahme darf noch nicht begonnen worden sein

 

Einreichfrist der Förderanfrage

bis zum 15. März 2022

 

Einreichfrist der Förderanfrage

bis zum 15. März 2022

 

Nach Auswahl der Projekte muss

die Projektabrechnung bis zum

20. September 2022 erfolgen.

 

Nach Auswahl der Projekte muss

die Projektabrechnung bis zum

20. September 2022 erfolgen.

 

 

Weitere Informationen

Auf den Seiten des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sind detaillierte Informationen in Form von Merkblättern und die Kriterien zur Förderfähigkeit von Kleinprojekten im Rahmen des Regionalbudgets und des Verfügungsrahmens Öko-Projekte zu finden:

 

18. November 2021

Trainer des TSV 1860 München verteilt Bio-Brotboxen im Steinwald

 

In diesem Jahr wurden an den Schulen Neusorg, Kulmain und Immenreuth durch die Verantwortlichen der Öko-Modellregion mit Unterstützung der örtlichen Bürgermeister/innen und des Schirmherrn, des gebürtigen Fuchsmühlers Michael Köllner, Trainer des 1860 München, die über 170 Brotzeitdosen mit bio-regionalen Leckereien verteilt.

 

Gemeinsam mit Michael Köllner schauten die Schüler/innen der 1. Klassen in die Boxen und sprachen über Gelbrüben, Äpfel und Brotscheiben, die die Kinder in den Boxen entdeckten und die sie alle kannten. Seit 2019 werden in der Öko-Modellregion der Steinwald-Allianz Bio-Brotboxen an die Schüler der 1. Klassen weitergegeben. Begonnen hat die Aktion in den Schulen in Falkenberg, Friedenfels und Wiesau  im Jahr 2019. 2020 folgten dann die Städte Erbendorf, Kemnath/Kastl, Windischeschenbach und Waldershof.

 

Ziele der Maßnahme sind, jungen Verbrauchern hochwertige bio-regionale Lebensmittel näher zu bringen und den Eltern und Lehrern Bezugsmöglichkeiten dieser Nahrungsmittel zu vermitteln. So können sich die Schüler jeden Tag frisch zubereitete, leckere Brotzeiten von zuhause in ihren Dosen mit in die Schule nehmen, um die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dabei stellt die Öko-Modellregion den Kontakt zu den Schulen her und steht auch für weiterführende Informationen zur nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln im Steinwald zur Verfügung. Auch in diesem Jahr waren alle Beteiligten von diesem außergewöhnlichen Schultag begeistert, egal ob Schüler/innen, zuständige Lehrkräfte, Rektor/innen,  Bürgermeister/innen oder Verantwortliche der Öko-Modellregion. Immer wieder hörte man den Satz: „Das ist eine gute Sache“.

 

Die Verantwortliche der Öko-Modellregion in der Steinwald-Allianz, Eva Gibhardt, organisierte diesen besonderen Schultag in enger Absprache mit den jeweiligen Schulen und mit dem Schulamt im Rahmen der bundesweiten Aktion. Paten der Aktion sind dabei sowohl die jeweils zuständigen Bürgermeister/innen als auch ein besonderer Schirmherr aus der Region. In diesem Jahr konnte Michael Köllner dafür gewonnen werden. Außerdem wird die Öko-Modellregion von Akteuren vor Ort unterstützt (Bio-Bäckerei Georg Forster, Reuther Dorfbeck Manuel Neugirg (Brote), Simon Rauch (Gelbrüben) und Eseo Weiden (Äpfel).

Projekte werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung finanziert. Investition in Ihre Zukunft!

 

Investice do vaší budoucnosti. Evropskou unií z Evropského fondu pro regionální rozvoj.

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Steinwald-Allianz | Bräugasse 6 | 92681 Erbendorf

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Montag - Donnerstag: 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
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