Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten der letzten Zeit. Alle weiteren Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Hochauflösende Presse-Bilder und Artikel zum Abdruck in kommunalen Blättern, Zeitschriften und Zeitungen erhalten Sie gerne per Mail!

 

13. November 2019

Museumsbesuch und viele Informationen

 

Um den Tourismus im und rund um den Steinwald ging es beim mittlerweile 8. Tourismustag in der Gaststätte "Fantasie" in Kemnath. Eingeladen hatte die Steinwald-Allianz interessierte Tourismusakteure aus der Region.

 

Auftakt war bereits am Nachmittag im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum Kemnath: Dort wurden die Teilnehmer auch von Kemnaths Bürgermeister Werner Nickl, zugleich stellvertretender Vorsitzender der Steinwald-Allianz, sowie Allianz-Geschäftsführer Martin Schmid begrüßt.

 

17 Kommunen

Für eine profunde Führung durch das Museum des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises Kemnath und Umgebung sorgten Robert Schön, Hans Bäte und Hans Rösch. Nach dem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte "Fantasie" standen jede Menge Informationen auf dem Programm.

 

Nina Lang stellte ihre Ausführungen unter die Überschrift "Aktuelles aus der touristischen Vermarktungsstelle". Sie berichtete, dass die Allianz auf mittlerweile 17 Kommunen angewachsen sei: Die Stadt Windischeschenbach ist seit dem 1. Oktober 2019 neues Mitglied im Zweckverband.

 

 

Mehrere Daten und Fakten ließ Lang in ihre Ausführungen einfließen: So gebe es auf der Homepage der Steinwald-Allianz durchschnittlich 214 Besucher pro Tag. Meist besuchte Rubriken seien unter anderem "Zoigl", "Top 12 Sehenswürdigkeiten", "Wandern" und "Radfahren".

 

Vertreten ist die Allianz in Kooperation mit dem Naturpark Steinwald auf Facebook, seit September gebe es auch einen Instagram-Account. Im vergangenen Jahr sind laut Lang verschiedene Printmedien neu erstellt worden beziehungsweise wurden überarbeitet.

 

Im Januar 2020 soll es eine Neuauflage des Imagemagazins Stiftland & Steinwald geben. Gut angenommen wurde im laufenden Jahr wieder die Aktion "24 Stunden Steinwald erleben" mit 16 Veranstaltungen, eine Neuauflage ist am 6./7. Juni 2020 geplant.

 

Aktuelles aus Tourismuszentrum

Weitere Themen des Vortrags waren die Präsentation auf verschiedenen Tourismusmessen sowie die Veranstaltungen der Öko-Modellregion Steinwald - von den Veranstaltungen "Bio erleben" über das Mohnblütenfest bis hin zur erstmals angebotenen kulinarischen Woche "Bio genießen".

 

Den Tourismustag nutzten auch drei Akteure, um sich und ihre Arbeit vorzustellen: Barbara Habel, Museumsfachkraft für den Landkreis Tirschenreuth, sowie die beiden Naturpark-Ranger Amelie Nöth und Jonas Ständer.

 

Abschließend informierte Stephanie Wenisch über Aktuelles aus dem Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald: Sie stellte die neuesten Publikationen vor, beleuchtete mögliche Registrierungen als "Radlerfreundlicher Betrieb im Oberpfälzer Wald" und präsentierte das "Natur-Navi" für den Oberpfälzer Wald.

 

Holger Stiegler

 

 

17. Oktober 2019

Partnerschaft überwindet Grenzen

 

Ende 2018 fanden in Tschechien die Kommunalwahlen statt und auch in der Mikroregion Konstantinsbad gab es Veränderungen. Bei einem Treffen der Bürgermeister auf der Glasschleif in Arnoldreuth bei Pullenreuth stellten sich die neuen Verantwortlichen gegenseitig vor und bestätigten ihre langjährige Zusammenarbeit. Eine besondere Rolle spielten dabei die Jugendparlamente in der Steinwald-Allianz.

 

Das Treffen war der Abschluss des Kleinprojekts „Unbeschwert, zwanglos, jugendlich…“, welches die Steinwald-Allianz seit 2018 bearbeitet hat und bei dem vor allem kulturelle Begegnungen von Kindern und Jugendlichen im Fokus standen. An der Glasschleif in Pullenreuth stellten nun auch die Jugendparlamente in der Stein-wald-Allianz ihre Arbeit vor, weil diese Form der politischen Mitwirkung in Tschechien nicht verbreitet ist. Lilli Glowka aus Brand, Julian Krös aus Pullenreuth und Florian Dick aus Waldershof erläuterten in ihren Vorträgen die Wahl der Jugendparlamente und präsentierten zahlreiche Beispiele ihrer Arbeit. Neben der Erarbeitung von Ferienprogrammen treten die Jugendlichen auch bei Festen in Aktion, kümmern sich um Jugendräume und organisieren Verschönerungsaktionen in der Stadt. Die Kommunen stellen hierzu ein kleines Budget zur Verfügung und die Jugendlichen haben die Möglichkeit, über Anträge oder die Teilnahme an Sitzungen Einfluss auf die kommunale Entwicklung zu nehmen. Die Struktur von Jugendparlamenten stieß auf großes Interesse bei den tschechischen Bürgermeistern und es wurden für die Zukunft Begegnungen der Parlamente mit Jugendverbänden in der Mikroregion Konstantinsbad ins Auge gefasst.  

 

Begegnungen auf beiden Seiten der Grenze

Karel Tyzel, Bürgermeister von Bad Konstantinsbad, stellte die neun Mitgliedskommunen der Mikroregion vor und ging dabei vor allem auf die Sanierung von Baudenkmälern und sakralen Bauten ein. „Einige Bauwerke werden Sie kaum wiedererkennen“, freute er sich zu verkünden. Die verschiedenen Projekte der Steinwald-Allianz und speziell die durchgeführten Aktionen und Begegnungen mit der Mikroregion präsentierte Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz in einem Bildervortrag. Der Partnerschaftsvertrag wurde im Jahr 2007 beim Waldhausfest und auf dem Krasíkov (Schwanberg) bei Kokasiče unterzeichnet und ist seitdem die Grundlage vieler gemeinsamer Projekte. Schul- und Vereinsseminare in den Jahren 2008 - 2010, die Sommerserenaden im Jahr 2012, die Aktion „24 Stunden Steinwald erleben“ und gegenseitige Besuche zu Festen in der Region – die Liste der Begegnungen ist lange. Vor allem die zahlreichen Begegnungen von Kindern und Jugendlichen über das Programm Mini Pilsen und die Jugendlager bleiben überaus positiv in Erinnerung.

 

Gute Zusammenarbeit in der Zukunft

„Wir danken auch der Euregio Egrensis, die viele Aktionen finanziell gefördert hat“, hob Hans Donko hervor. „Wir freuen wir uns auf viele weitere Ideen und Projekte in der Zukunft“, sagte Hans Donko und betonte, dass die Zusammenarbeit sich nicht nur auf die beiden Regionen beschränken müsse, sondern dass sie durch örtliche Partnerschaften oder Schulkooperationen weiter vertieft werden könne. Er dankte auch Frau Lucie Mantel, die die Partnerschaft seit Beginn an begleitet und deren Übersetzungsarbeiten und örtliche Kenntnisse von großem Wert seien.

 

Der Vorsitzende der Gesellschaft Steinwaldia e. V., Norbert Reger stellte die Geschichte des Vereins, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Sanierung der Burgruine Weißenstein und die erlebbare Glasschleif vor. „Unsere Beziehungen haben eine lange Geschichte vorzuweisen und sind im Prinzip ein Vorgänger der Globalisierung. Das Glas kam damals aus Böhmen, wurde in der Oberpfalz geschliffen und in Nürnberg veredelt“, erläuterte Reger und stellte die anstrengende Arbeit der Glasschleiferei, wie sie vor 250 Jahren betrieben wurde, vor. Zum Abschluss des Treffens gab es eine Brotzeit für alle Teilnehmer.

 

Hintergrund:

Die Mikroregion Konstantinsbad ist ein Zusammenschluss von neun Mitgliedsge-meinden (Bezdružice, Černošín, Cebiv, Konstantinovy Lázně, Lestkov, Kozolupy, Olbramov, Kokašice, Záchlumí) im nordöstlichen Bezirk Tachov. Auf einer Fläche von ca. 205 km2 leben rund 4.500 Einwohner. Vom Grenzübergang Mähring aus sind es rund 45 Minuten Fahrzeit bis nach Konstantinsbad östlich von Planá.

 

 

11. September 2019

Bio-Brotboxen für Schulanfänger

 

Nachdem Mitte September wieder viele Erstklässler in den Schulalltag gestartet sind, hielten die Schulanfänger der Grundschulen Wiesau, Friedenfels und Falkenberg am zweiten Schultag erneut eine kleine Aufmerksamkeit in den Händen: eine gelbe Brotzeitdose mit leckeren Bio-Lebensmitteln. Diese wurde ihnen von den Verantwortlichen der Öko-Modellregion in der Steinwald-Allianz, Eva Gibhardt und Elisabeth Waldeck, als auch ihren Lehrkräften überreicht.

 

Die Kinder waren äußerst interessiert am Inhalt. Sie stellten fest, dass darin wohl duftende Brotscheiben des Bio-Angebotes der Bäckerei Neugirg, eine Karotte, Zwetschgen, ein Fruchtriegel aber auch ein Bio-Früchteteebeutel zu finden waren. Finanziell unterstützt wurde diese bedeutsame Aktion für die Gesundheit der Schulanfänger von den Friedenfelser Betrieben. 

 

 

01. August 2019

Biologische Vielfalt in den Komunen

 

Bis vor kurzem dachte man beim Verlust der „Biologische Vielfalt“ an Eisbären, die einsam auf einer Eisscholle dahinschwimmen oder an die letzten Exemplare seltener Tigerrasen. Doch auch die Vielfalt vor unserer Haustüre - ob Insekten, Vögel oder Pflanzen - ist gefährdet und die Diskussion darüber hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, unseren Nachkommen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

 

Die 16 Mitgliedskommunen der Steinwald-Allianz haben schon im Jahr 2015 bei der Überarbeitung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts die  „Förderung der Biologischen Vielfalt“ als Ziel aufgenommen. Im Rahmen der „Öko-Modellregion Steinwald“ wird mit einer dreiteiligen Weiterbildung für die kommunalen Bauhöfe

nun das Projekt eingeleitet. Die Aufgaben sind dabei so vielfältig wie unsere Natur – daher heißt es „loslegen und anpacken!“

 

Reger Zuspruch bei Fortbildungen

Die Weiterbildungsserie befasst sich mit unterschiedlichen Themen, wie der Balkenmähermahd oder der nachhaltigen Pflege von Grünanlagen und Hecken. Ein Themenschwerpunkt ist der Erhalt von heimischen Tier- und Pflanzenarten.

Die bisherigen Seminarteile im Mai und im Juli fanden regen Zuspruch bei den Bauhofmitarbeitern der 16 Gemeinden der Steinwald-Allianz. Der dritte und letzte Teil wird Anfang Oktober folgen.

 

Geordnete Wildnis und Gärtnern in der Kommune

Den Auftakt der Fortbildungsreihe stellte der Vortrag „ Biologische Vielfalt in Bayern – Zustand und Schutz“ Ende April im Mehrzwecksaal in Brand dar. Mit Dr. Norbert Schäffer, dem Vorsitzenden des Landesbunds für Vogelschutz Bayern e.V. konnte ein Bayernweit anerkannter Fachmann als Referent gewonnen werden.

 

Der erste Teil der Weiterbildung fand unter dem Namen „Geordnete Wildnis im örtlichen Umfeld“ im Mai statt. Dabei wurden die Parkanlage des Heilquellenkurbetriebs Sibyllenbad und die Lebensraum Brache im Bürgerpark in Krummennaab besichtigt. Anhand dieser Best-Practise Beispiele erörterten Kreisfachberater Harald Schlöger, der Gärtner der Parkanlage Sibyllenbad, Patrick Schön und der Biologe und Bürgermeister von Krummennaab, Uli Roth die unterschiedlichen Möglichkeiten der Natur auch im Ortskern Raum zur Entfaltung zu geben.

 

Das zweite Fortbildungsangebot im Juli behandelte das Thema „Gärtnern in der Kommune“. Bei praktischen Übungen am Balkenmäher konnten sich die Teilnehmer gleich ausprobieren. Das Mähen mit schneidenden anstatt rotierenden Werkzeugen hat für die biologische Vielfalt große Vorteile. Die Pflanzen regenerieren schneller und die Gefährdung für Insekten Amphibien und Wirbeltiere ist deutlich geringer.

Die Welt im Kleinen zeigte dann Naturschutzwächter Erwin Möhrlein. Bei einem Artenspaziergang stellt er Besonderheiten bei Pflanzen und Tieren im bewohnten Umfeld vor, die Laien oft verborgen bleiben bzw. keine Beachtung finden. Das Motto hierbei: „Nur was man kennt, kann man schützen“. Im Anschluss informierte Kreszentia Frank, Landschaftsarchitektin und  Stadtgärtnerin aus Tirschenreuth über die Planung von Grünanalgen im kommunalen Umfeld.

 

Der dritte und letzte Teil der Fortbildungsreihe „Wichtige Lebensräume in der Gemeinde“ fand Anfang Oktober statt. Stadtgärtner Florian Frank, Kreisfachberater Harald Schlöger sowie Vertreter des Maschinenrings Tirschenreuth referierten über die strukturierte Heckenpflege und die Pflege von Einzelbäumen. Anschließend konnte das behandelte Wissen bei praktischen Übungen gleich in die Tat umgesetzt werden.

 

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