Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten über die Arbeit der Steinwald-Allianz der letzten Zeit. Ältere Pressemitteilungen stehen  für Sie im Archiv zur Verfügung. 

 

30. Juli 2020

Besuch vom Roten Ochsen

 

Das Magazin „zum Roten Ochsen“ hat die Steinwald-Allianz besucht. Die Projektleiter der Öko-Modellregion Steinwald, Elisabeth Waldeck und Günther Erhardt, präsentierten der Redaktion alles zum Thema „Öko-Rinder aus dem Steinwald“.  

 

Bei der Tour ging es quer durch den Steinwald und das Stiftland zu den Bio-Rinderhaltern Ludwig Dötterl nach Erdenweiß bei Kulmain und zum Biohof Brunner in Eisersdorf bei Kemnath. Das artgerecht produzierte Fleisch wurde anschließend im PIER 28 Steghaus im ARIBO Hotel Erbendorf und der Altmugler Sonne bei Bad Neualbenreuth verköstigt.

 

Bei einem Stopp im mobilen Dorfladen der Steinwald-Allianz wurden verschiedene Endprodukte des regionalen Rindfleisches genauer unter die Lupe genommen. Wir sagen danke für den Besuch!

 

21. Juli 2020

Auf gute Nachbarschaft

 

Die Thematik der Nahversorgung hat in den vergangenen Wochen und Monaten einen neuen Stellenwert erhalten. Der Landkreis Bayreuth sucht daher verstärkt Wege, um die regionalen Produkte aus dem Bayreuther Land möglichst einfach zu den Bürgerinnen und Bürgern zu bringen. Der neue Landrat des Landkreises Bayreuth Florian Wiedemann besuchte nun zu diesem Thema die Steinwald-Allianz und den mobilen Dorfladen.

 

Begleitet wurde Landrat Wiedemann von Kreisrätin und 1. Vorsitzenden der Dachmarke „Bayreuther Land“ Christa Reinert-Heinz und Jana-Lisa Kirsch von der regionalen Entwicklungsagentur Bayreuth. Die regionale Dachmarke „Bayreuther Land“ ist eine gemeinsame Initiative von Landkreis und Stadt Bayreuth mit der der Verein es sich zur Aufgabe macht, heimische Erzeugnisse und ihre Hersteller erkennbar zu machen, um Produzenten und Verarbeiter aus der Region zu stärken. Übergeordnetes Ziel ist, die Vielfalt an regionalen Spezialitäten und Produkten zu erhalten und die Wertschöpfung in der Region zu belassen.

 

Im Zuge der Weiterentwicklung der Dachmarke sollen nun die Vermarktungswege der regionalen Produkte forciert werden. Hierzu holte sich die Abordnung aus Bayreuth in der Steinwald-Allianz Anregungen. Bürgermeister Peter König empfing zu einer Vorstellung und Diskussion auch den Amtskollegen und 1. Vorsitzenden der Steinwald-Allianz Johannes Reger sowie Geschäftsführer Martin Schmid im Neusorger Rathaus. Die Steinwald-Allianz habe sich in ihrer sechzehnjährigen Zusammenarbeit zu einem Team formiert, in dem man sich auf Augenhöhe begegne und viele Projekte miteinander bearbeite, so Bürgermeister König. Geschäftsführer Martin Schmid stellte das Modellprojekt „Mobiler Dorfladen“ vor, welches von der Bayerischen Staatsregierung unterstützt wird. Nach dem Start im Jahr 2018 werden aktuell 33 Ortschaften angefahren. „Die rund 30 gelisteten Regionalvermarkter sorgen für rund 60 % des Umsatzes“, sagte Martin Schmid. Von Gemüse, Backwaren, Tiefkühlprodukten bis hin zu Bargeld und Müllsäcken sei alles erhältlich.

 

In Poppenreuth machte sich die Delegation ein Bild vom Verkaufs-Lkw und dem Produktsortiment. „Der mobile Dorfladen der Steinwald-Allianz ist ein gutes Beispiel und wir konnten hier einige gute Ansätze und Ideen mit nach Hause nehmen“, betonte Landrat Wiedemann abschließend und bedankte sich für die Erläuterungen.

 

25. Juni 2020

Die Familie der Bio-Burger aus dem Steinwald bekommt Zuwachs

 

Am Beginn war es nur ein kleines Projekt bei der Öko-Modellregion Steinwald, mittlerweile sind die Bio-Rinderburger aus dem Steinwald in der gesamten Region bekannt: saftiges Bio-Rindfleisch in einem modernen Produkt und dazu noch von glücklichen Rindern aus der Region. Jetzt gibt es ein neu entwickeltes Produktsortiment, das auf der Weide bei den glücklichen Rindern von Matthias Zahn aus Eiglasdorf, Mitglied der Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V., vorgestellt wird.

 

Bisher konnte der bewusste Steinwälder Verbraucher bei einem Gang zur Tiefkühltruhe in einer der über 20 Verkaufsstellen zwei Sorten Bio-Rinderburger, Bio-Rindergulasch und Bio-Rinderhackfleisch aus der Produktschiene der regionalen Bio-Rindfleischvermarktung kaufen. Das Bio-Rindfleisch dafür stammt von den zehn Bio-Rinderhaltern der 2019 gegründeten „Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V.“, die gemeinsam für eine tiergerechte und ökologische Haltung, faire Preise und kurze Transportwege einstehen. Partner von Beginn an ist der bio-zertifizierte Metzger Josef Ackermann, der durch schonende Schlachtung und handwerkliche Herstellung die wertvollen Bio-Rindfleischprodukte produziert. Aber er kann noch mehr als Burger und so wurde gemeinsam mit der Öko-Modellregion Steinwald an neuen Produkten gebastelt.

 

Rindersalami, Rinderschinken und Produkte im Glas

So kann nun der Einkauf von Bio-Rindfleischprodukten aus dem Steinwald in der Kühlabteilung weitergehen, wo die neuen Produkte zu finden sind:

 

  • Bio-Rindersalami, ohne Nitritpökelsalz hergestellt
  • Bio-Rinderschinken, traditionell gereift
  • Bio-Rindergulasch und Bio-Hackfleischsauce im Glas, nur kurz aufwärmen und fertig zum Verzehr

 

Informationen zu Verkaufsstellen, zu den Produkten, zur Erzeugergemeinschaft und ihren zehn Bio-Bauern findet der Verbraucher auf der Homepage

www.oekorinder-steinwald.de.

 

 

Grund zum Feiern: Listung bei Rewe

Gratulationen zum neuen Sortiment und vor allem zur abgeschlossenen Listung als regionaler Streckenlieferant kommt außerdem von der Regionalitätsbeauftragten von REWE Markt GmbH - Region Süd Simone Münsterer und deren Kollegin Anja Ludwig. Metzger Ackermann hat alle notwendigen Zertifizierungen und Schritte für eine Listung bei Rewe durchlaufen und feiert nun zusammen mit den Rewe-Vertreterinnen und den Vertretern von Erzeugergemeinschaft und Öko-Modellregion auf der Weide von Mitgliedsbetrieb Matthias Zahn in Eiglasdorf – nicht bei Sekt, sondern natürlich bei Häppchen mit Bio-Rinderschinken und Bio-Rindersalami.

 

Für die regionale Bio-Rindfleischvermarktung ist das zusammen mit der Sortimentserweiterung ein weiterer Schritt hin zum Ziel, die Steinwälder Rinder nach dem Motto „aus der Region – für die Region“ gut zu vermarkten. Denn nur wenn diese wertvollen Bio-Rindfleischprodukte auch über viele Ladentheken in der Region gehen, klappen die kurzen Transportwege und werden faire Preise erzielt. Der Verbraucher erhält mit dem Kauf schmackhafte Produkte und auch ein Stück Heimat, natürliche Landschaft und artgerechte Tierhaltung.

 

Informieren Sie sich!

Die Verantwortlichen informierten auch über neue Informationsquellen. Wer mehr über die regionalen Bio-Rindfleischprodukte oder die Bio-Rinderhaltung im Steinwald erfahren möchte, kann sich auf der Homepage der Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V. informieren: www.oekorinder-steinwald.de.

 

Außerdem kann Infomaterial auch zugeschickt werden:

  • neue Broschüre der Erzeugergemeinschaft "Öko-Rinder aus dem Steinwald"
  • Flyer zum Bio-Rinderburger
  • Rezepttipps mit dem Bio-Rinderburger

 

Bestellung unter info@steinwald-allianz.de

oder telefonisch unter 09682/182219-0!

 

 

Ansprechpartner Erzeugergemeinschaft:

 

Johann Brunner, 1. Vorsitzender

Eisersdorf bei Kemnath

 

Werner Schindler, 2. Vorsitzender

Fuhrmannsreuth bei Brand

 

Stefan Koschta, 3. Vorsitzender

Unterwappenöst bei Kulmain

 

 

Ansprechpartner Öko-Modellregion:

 

Günther Erhardt, Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09683/9168

Mail: guenther.erhardt@steinwald-allianz.de

 

Elisabeth Waldeck, Projektmanagerin Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09682/182219-15

Mail: elisabeth.waldeck@steinwald-allianz.de

 

19. Mai 2020

Artenvielfalt fördern – Tipps für die Balkonkasten-Bepflanzung

 

Das Projekt „Förderung der biologischen Vielfalt“ in der Steinwald-Allianz wurde im vergangenen Jahr mit einer Weiterbildungsserie für Bauhofmitarbeiter gestartet. Die Serie mit lokalen „Naturschutz-Profis“ wird fortgeführt, doch auch in privaten Gärten kann viel Raum für mehr „Natur“ geschaffen werden. In Deutschland hat sich der Bestand an Insekten in den letzten Jahren drastisch verringert. Deshalb gilt es zu reagieren, um das Ausmaß und das Tempo der Reduzierung der biologischen Vielfalt zu drosseln. Im heimischen Garten kann jeder mit einfachen Mitteln Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen, die anderswo verschwinden. Deshalb bepflanzte die Bio-Kräutergärtnerei Becher in Ebnath gemeinsam mit den Verantwortlichen der Öko-Modellregion in der Steinwald-Allianz beispielhaft zwei Balkonkästen mit Kräutern, die während ihrer Blütezeit eine optimale Nahrungsquelle für die heimischen Insekten darstellen. Hierzu ein paar Tipps für interessierte Gärtner*innen.

 

Insektenfreundlich auf Balkon und Terrasse –

auf die richtigen Pflanzen kommt es an

Zahlreiche Blühpflanzen locken die Bienen durch ihren Duft zwar an, bieten ihnen aber keinen Nektar oder Pollen, von denen sie sich ernähren können. Somit sind Zierpflanzen wie Geranien und Co. zwar dekorativ, fördern jedoch unsere Insektenwelt nicht.

Glücklicherweise gibt es viele bunt blühende und ebenso schöne Alternativen. Einige Beispiele dafür sind Fächerblume, Kapuzinerkresse, Verbene, Glockenblume, Wandelröschen, Löwenmäulchen oder der duftende Lavendel. Auch Margeriten und Sonnenblumen eignen sich für Balkone, von dem sich Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge geradezu magisch angezogen fühlen.

 

3 grundlegende Regeln

Bei der Auswahl der Balkonpflanzen sollten drei Grundregeln beachtet werden. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die Blütenpracht auch den Bienen Nahrung bietet.

 

1. Sortenvielfalt statt Monokultur: Sinnvoll ist es, verschiedenste heimische Blumen zu pflanzen, um den Bienen so eine reichhaltige Auswahl an Nahrungsquellen anzubieten. Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und fliegen nur diese auf der Pollen- und Nektarsuche an. Es gilt daher: Je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen!

 

2. Auch Bienen brauchen regelmäßige Mahlzeiten: Indem sowohl früh, mittel, als auch spät blühende Arten angepflanzt werden, sorgt der Gartenliebhaber dafür, dass die Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Beete und Blumenkästen sollten Blumen, Kräuter und Stauden beherbergen, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, somit können Insekten über den gesamten Zeitraum Nahrung finden.

 

3. Nicht alles, was schön ist und duftet, schmeckt auch: Tatsächlich stillen nur Pflanzen mit ungefüllten Blüten den Hunger der Bienen. Gefüllte Blumensorten, wie z.B. Geranien, gezüchtete Dahlien oder Garten-Chrysanthemen, sind zwar dekorativ und versprechen durch ihren Duft leckeren Nektar und Pollen, bieten aber in der Tat keine oder nur wenig Nahrung für die Bienen.

 

Wildblumenmischungen und Kräuter

Wer sich gerne an einer bunten Blütenpracht auf seinem Balkon erfreut, der kann in größeren Kübeln oder breiten Balkonkästen Wildblumenmischungen aussäen. Diese schmecken den Bienen, sind ansprechend und preisgünstig. Neben bienenfreundlichen Pflanzen wie Klatschmohn oder den Pflanzen aus einer Wildblumen-Samenmischung werden auch Kräuter im Balkonkasten leicht untergebracht. Und gerade Küchenkräuter wie Thymian, Minze, Basilikum, Koriander, Borretsch Salbei, Schnittlauch und Zitronenmelisse verfeinern nicht nur unsere Mahlzeiten, sondern deren Blüten sind auch für Bienen eine unentbehrliche Nahrungsquelle. Die Kombination von Erdbeeren, mit beispielsweise Minze, lockt die Insekten an. Einzeln und senkrecht stehende, dürr gewordene Markstängel sind natürliche Nistplätze für Wildbienen und lassen sich ganz einfach in einen Blumenkasten integrieren.

 

Mit kleinen Änderungen, wie insektenfreundlichen Blumenkästen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten, kann jeder Gartenliebhaber das Insektenleben wirksam unterstützen. Dies zeigen beispielhaft zwei Blumenkästen mit Kräutern für verschiedene Standorte: den mediterranen mit  Gewürzfenchel, Lavendel Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei und den zweiten mit Basilikum Borretsch, Kamille, Kapuzinerkresse, Minze (Indian Mint) und Tagetes. Die beiden bepflanzten Balkonkästen können in den Geschäftsräumen der Gärtnerei als Inspiration für den eigenen Garten begutachtet werden.

Projekte werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung finanziert. Investition in Ihre Zukunft!

 

Investice do vaší budoucnosti. Evropskou unií z Evropského fondu pro regionální rozvoj.

Druckversion Druckversion | Sitemap

Steinwald-Allianz | Bräugasse 6 | 92681 Erbendorf

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr - 12:30 Uhr

Tel. 09682 182219-0
Fax 09682 182219-22
E-Mail: info@steinwald-allianz.de
Web: www.steinwald-allianz.de und www.steinwald-urlaub.de

Facebook | Instagram | Impressum | Datenschutz