Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten über die Arbeit der Steinwald-Allianz der letzten Zeit. Ältere Pressemitteilungen stehen  für Sie im Archiv zur Verfügung. 

 

25 Juni 2020

Die Familie der Bio-Burger aus dem Steinwald bekommt Zuwachs

 

Am Beginn war es nur ein kleines Projekt bei Öko-Modellregion Steinwald, mittlerweile sind die Bio-Rinderburger aus dem Steinwald in der gesamten Region bekannt: saftiges Bio-Rindfleisch in einem modernen Produkt und dazu noch von glücklichen Rindern aus der Region. Jetzt gibt es ein neu entwickeltes Produktsortiment, das auf der Weide bei den glücklichen Rindern von Matthias Zahn aus Eiglasdorf, Mitglied der Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V., vorgestellt wird.

 

Bisher konnte der bewusste Steinwälder Verbraucher bei einem Gang zur Tiefkühltruhe in einer der über 20 Verkaufsstellen zwei Sorten Bio-Rinderburger, Bio-Rindergulasch und Bio-Rinderhackfleisch aus der Produktschiene der regionalen Bio-Rindfleischvermarktung kaufen. Das Bio-Rindfleisch dafür stammt von den zehn Bio-Rinderhaltern der 2019 gegründeten „Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V.“, die gemeinsam für eine tiergerechte und ökologische Haltung, faire Preise und kurze Transportwege einstehen. Partner von Beginn an ist der bio-zertifizierte Metzger Josef Ackermann, der durch schonende Schlachtung und handwerkliche Herstellung die wertvollen Bio-Rindfleischprodukte produziert. Aber er kann noch mehr als Burger und so wurde gemeinsam mit der Öko-Modellregion Steinwald an neuen Produkten gebastelt.

 

Rindersalami, Rinderschinken und Produkte im Glas

So kann nun der Einkauf von Bio-Rindfleischprodukten aus dem Steinwald in der Kühlabteilung weitergehen, wo die neuen Produkte zu finden sind:

 

  • Bio-Rindersalami, ohne Nitritpökelsalz hergestellt
  • Bio-Rinderschinken, traditionell gereift
  • Bio-Rindergulasch und Bio-Hackfleischsauce im Glas, nur kurz aufwärmen und fertig zum Verzehr

 

Informationen zu Verkaufsstellen, zu den Produkten, zur Erzeugergemeinschaft und ihren zehn Bio-Bauern findet der Verbraucher auf der Homepage

www.oekorinder-steinwald.de.

 

 

Grund zum Feiern: Listung bei Rewe

Gratulationen zum neuen Sortiment und vor allem zur abgeschlossenen Listung als regionaler Streckenlieferant kommt außerdem von der Regionalitätsbeauftragten von REWE Markt GmbH - Region Süd Simone Münsterer und deren Kollegin Anja Ludwig. Metzger Ackermann hat alle notwendigen Zertifizierungen und Schritte für eine Listung bei Rewe durchlaufen und feiert nun zusammen mit den Rewe-Vertreterinnen und den Vertretern von Erzeugergemeinschaft und Öko-Modellregion auf der Weide von Mitgliedsbetrieb Matthias Zahn in Eiglasdorf – nicht bei Sekt, sondern natürlich bei Häppchen mit Bio-Rinderschinken und Bio-Rindersalami.

 

Für die regionale Bio-Rindfleischvermarktung ist das zusammen mit der Sortimentserweiterung ein weiterer Schritt hin zum Ziel, die Steinwälder Rinder nach dem Motto „aus der Region – für die Region“ gut zu vermarkten. Denn nur wenn diese wertvollen Bio-Rindfleischprodukte auch über viele Ladentheken in der Region gehen, klappen die kurzen Transportwege und werden faire Preise erzielt. Der Verbraucher erhält mit dem Kauf schmackhafte Produkte und auch ein Stück Heimat, natürliche Landschaft und artgerechte Tierhaltung.

 

Informieren Sie sich!

Die Verantwortlichen informierten auch über neue Informationsquellen. Wer mehr über die regionalen Bio-Rindfleischprodukte oder die Bio-Rinderhaltung im Steinwald erfahren möchte, kann sich auf der Homepage der Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w.V. informieren: www.oekorinder-steinwald.de.

 

Außerdem kann Infomaterial auch zugeschickt werden:

  • neue Broschüre der Erzeugergemeinschaft "Öko-Rinder aus dem Steinwald"
  • Flyer zum Bio-Rinderburger
  • Rezepttipps mit dem Bio-Rinderburger

 

Bestellung unter info@steinwald-allianz.de

oder telefonisch unter 09682/182219-0!

 

 

Ansprechpartner Erzeugergemeinschaft:

 

Johann Brunner, 1. Vorsitzender

Eisersdorf bei Kemnath

 

Werner Schindler, 2. Vorsitzender

Fuhrmannsreuth bei Brand

 

Stefan Koschta, 3. Vorsitzender

Unterwappenöst bei Kulmain

 

 

Ansprechpartner Öko-Modellregion:

 

Günther Erhardt, Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09683/9168

Mail: guenther.erhardt@steinwald-allianz.de

 

Elisabeth Waldeck, Projektmanagerin Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09682/182219-15

Mail: elisabeth.waldeck@steinwald-allianz.de

 

19. Mai 2020

Artenvielfalt fördern – Tipps für die Balkonkasten-Bepflanzung

 

Das Projekt „Förderung der biologischen Vielfalt“ in der Steinwald-Allianz wurde im vergangenen Jahr mit einer Weiterbildungsserie für Bauhofmitarbeiter gestartet. Die Serie mit lokalen „Naturschutz-Profis“ wird fortgeführt, doch auch in privaten Gärten kann viel Raum für mehr „Natur“ geschaffen werden. In Deutschland hat sich der Bestand an Insekten in den letzten Jahren drastisch verringert. Deshalb gilt es zu reagieren, um das Ausmaß und das Tempo der Reduzierung der biologischen Vielfalt zu drosseln. Im heimischen Garten kann jeder mit einfachen Mitteln Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen, die anderswo verschwinden. Deshalb bepflanzte die Bio-Kräutergärtnerei Becher in Ebnath gemeinsam mit den Verantwortlichen der Öko-Modellregion in der Steinwald-Allianz beispielhaft zwei Balkonkästen mit Kräutern, die während ihrer Blütezeit eine optimale Nahrungsquelle für die heimischen Insekten darstellen. Hierzu ein paar Tipps für interessierte Gärtner*innen.

 

Insektenfreundlich auf Balkon und Terrasse –

auf die richtigen Pflanzen kommt es an

Zahlreiche Blühpflanzen locken die Bienen durch ihren Duft zwar an, bieten ihnen aber keinen Nektar oder Pollen, von denen sie sich ernähren können. Somit sind Zierpflanzen wie Geranien und Co. zwar dekorativ, fördern jedoch unsere Insektenwelt nicht.

Glücklicherweise gibt es viele bunt blühende und ebenso schöne Alternativen. Einige Beispiele dafür sind Fächerblume, Kapuzinerkresse, Verbene, Glockenblume, Wandelröschen, Löwenmäulchen oder der duftende Lavendel. Auch Margeriten und Sonnenblumen eignen sich für Balkone, von dem sich Bienen, Schmetterlinge und andere Nützlinge geradezu magisch angezogen fühlen.

 

3 grundlegende Regeln

Bei der Auswahl der Balkonpflanzen sollten drei Grundregeln beachtet werden. Auf diese Weise lässt sich sicherstellen, dass die Blütenpracht auch den Bienen Nahrung bietet.

 

1. Sortenvielfalt statt Monokultur: Sinnvoll ist es, verschiedenste heimische Blumen zu pflanzen, um den Bienen so eine reichhaltige Auswahl an Nahrungsquellen anzubieten. Viele Wildbienenarten sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und fliegen nur diese auf der Pollen- und Nektarsuche an. Es gilt daher: Je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen!

 

2. Auch Bienen brauchen regelmäßige Mahlzeiten: Indem sowohl früh, mittel, als auch spät blühende Arten angepflanzt werden, sorgt der Gartenliebhaber dafür, dass die Bienen das ganze Jahr über Nahrung finden. Beete und Blumenkästen sollten Blumen, Kräuter und Stauden beherbergen, die vom Frühjahr bis in den späten Herbst blühen, somit können Insekten über den gesamten Zeitraum Nahrung finden.

 

3. Nicht alles, was schön ist und duftet, schmeckt auch: Tatsächlich stillen nur Pflanzen mit ungefüllten Blüten den Hunger der Bienen. Gefüllte Blumensorten, wie z.B. Geranien, gezüchtete Dahlien oder Garten-Chrysanthemen, sind zwar dekorativ und versprechen durch ihren Duft leckeren Nektar und Pollen, bieten aber in der Tat keine oder nur wenig Nahrung für die Bienen.

 

Wildblumenmischungen und Kräuter

Wer sich gerne an einer bunten Blütenpracht auf seinem Balkon erfreut, der kann in größeren Kübeln oder breiten Balkonkästen Wildblumenmischungen aussäen. Diese schmecken den Bienen, sind ansprechend und preisgünstig. Neben bienenfreundlichen Pflanzen wie Klatschmohn oder den Pflanzen aus einer Wildblumen-Samenmischung werden auch Kräuter im Balkonkasten leicht untergebracht. Und gerade Küchenkräuter wie Thymian, Minze, Basilikum, Koriander, Borretsch Salbei, Schnittlauch und Zitronenmelisse verfeinern nicht nur unsere Mahlzeiten, sondern deren Blüten sind auch für Bienen eine unentbehrliche Nahrungsquelle. Die Kombination von Erdbeeren, mit beispielsweise Minze, lockt die Insekten an. Einzeln und senkrecht stehende, dürr gewordene Markstängel sind natürliche Nistplätze für Wildbienen und lassen sich ganz einfach in einen Blumenkasten integrieren.

 

Mit kleinen Änderungen, wie insektenfreundlichen Blumenkästen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten, kann jeder Gartenliebhaber das Insektenleben wirksam unterstützen. Dies zeigen beispielhaft zwei Blumenkästen mit Kräutern für verschiedene Standorte: den mediterranen mit  Gewürzfenchel, Lavendel Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei und den zweiten mit Basilikum Borretsch, Kamille, Kapuzinerkresse, Minze (Indian Mint) und Tagetes. Die beiden bepflanzten Balkonkästen können in den Geschäftsräumen der Gärtnerei als Inspiration für den eigenen Garten begutachtet werden.

 

23. April 2020

180 kg Topinambur gepflanzt

 

Mitte bis Ende April ist Topinambur-Pflanzzeit. Die Knollen, die über den Winter in den Biofeldern von Öko-Modellregionsmanager Günther Erhardt schlummerten, wurden diese Woche bei diversen Kleingärtnern, Obst- und Gartenbauvereinen und sogar für Topfkulturen auf dem Balkon ausgefahren. Insgesamt 180 kg Topinamburknollen waren für die dritte Topinambur-Pflanzaktion der Öko-Modellregion Steinwald bestellt und wurden dieses Jahr ausnahmsweise direkt an die Haustüre geliefert. Die Aktion wurde auch zum ersten Mal im gesamten Landkreis Tirschenreuth durchgeführt, zusammen mit der neuen Öko-Modellregion Stiftland und deren Projektmanagerin Lisa Hertel. Gleich mitgeliefert bekamen die eifrigen Pflanzer eine Pflanzanleitung und ein Rezeptblatt für die Verwendung der geernteten Knollen in leckeren Gerichten.

 

Leckerbissen für Schleckermäuler

Die Sonderkultur Topinambur ist relativ problemlos im Anbau – im Garten genauso wie auf dem Bio-Acker. Die essbaren Knollen können roh und gekocht verzehrt werden und passen genauso gut zu deftigen wie zu süßen Speisen. Durch das enthaltene Inulin ist Topinambur auch für Diabetiker geeignet. Einziger Nachteil – die geringe Lagerfähigkeit. Auch Versuche zur Haltbarmachung scheiterten bereits. Vereinzelte Produkte aus Topinambur gibt es in der Öko-Modellregion Steinwald allerdings trotzdem: Topinamburnudeln und Topinamburbrot zum Beispiel. Und von den vielen Pflanzungen in Gärten, auf kommunalen Flächen oder in Vereinen profitieren nicht nur menschliche Schleckermäuler sondern auch viele Insekten. Die Topinambur-Pflanzen blühen im Spätsommer wunderschön gelb, können im heimischen Garten als Sichthecke fungieren und bieten vielen Insekten Wohnraum und Nahrung. 

 

19. März 2020

Das komplette Sortiment an Bord

 

„Solange unsere Mitarbeiter im mobilen Dorfladen gesund sind, fährt der mobile Dorfladen jeden Tag um 08.00 Uhr vom Hof und macht seine Tour durch die 33 Orte“, sagt Martin Schmid, der Geschäftsführer der Steinwald-Allianz und beantwortet damit die Frage vieler Kunden, die aktuell bei der Geschäftsstelle in Erbendorf anrufen. Nur bei den Seniorenheimen dürfe man verständlicherweise aufgrund der Schutzmaßnahmen zur Corona-Pandemie aktuell nicht halten.

 

Es ist zwar derzeit eine stark ansteigende Nachfrage nach dem Angebot der Nah-versorgung der Steinwald-Allianz erkennbar, aber von Hamsterkäufen könne man noch nicht berichten. Auf ca. 16 m² Verkaufsfläche im begehbaren Lkw finden sich rund 500 Produkte des täglichen Bedarfs in den Regalen. Von Obst, Gemüse, Back- und Wurstwaren über Drogerieprodukte und Tiernahrung könne man das komplette Sortiment eines Dorfladens abdecken.

 

Anja Zölch, die für die Warenwirtschaft und den Betrieb zuständig ist, berichtet, dass vonseiten des Großhandels aktuell keine besonderen Hinweise hinsichtlich Engpässen vorliegen. „Nur beim Klopapier haben auch wir nur noch eine geringere Menge auf Lager“, sagt Zölch. Was sich jedoch nicht erst jetzt im Krisenmodus als richtig herausstellt, ist die starke Einbindung der regionalen Erzeuger in das Produktsortiment. „Diese Produkte stehen de facto nicht in einem Lkw an einem Grenzübergang im Stau sondern wir holen sie zum großen Teil auf unserer Tour bei den Erzeugern ab“, sagt Martin Schmid und verweist auf das gute Verhältnis zu den regionalen Partnern.

 

Aufgrund eindringlicher Empfehlungen durch die Behörden setzt man auch im mobilen Dorfladen schon seit Beginn der Woche diverse Schutzmaßnahmen um. „Abstand halten“ heißt es und „so bitten wir unsere Kunden um Verständnis, dass sich nur bis zu drei Personen gleichzeitig im Verkaufsraum aufhalten sollen.“, führt Schmid aus. Somit könne es schon mal vorkommen, dass die 30 Minuten Haltezeit mancherorts überschritten wird.

 

Nahversorgung als Projektziel

Der mobile Dorfladen fährt seit August 2018 unter Trägerschaft der Steinwald-Allianz durch kleine Ortschaften ohne Nahversorgungsmöglichkeit. Die Projektziele sind weiterhin unverändert: eine Stärkung der Nahversorgung mit einer damit verbundenen Steigerung der Lebensqualität, die Förderung regionaler Kreisläufe  und die Zurverfügungstellung digitaler Services. An der Umsetzung des Online-Shops wird aktuell mit Hochdruck gearbeitet aber „Digitalisierung ist nicht nur Technik sondern muss auch die gesetzlichen Anforderungen an den Online-Handel berücksichtigen“ erläutert Dr. Andreas Hamper, Projektleiter am Fraunhofer Institut SCS in Nürnberg. Aufgrund der aktuellen Situation und den zu erwartenden längeren Einkaufzeiten durch die Schutzmaßnahmen werde man kurzfristig die Produktinformationen im Internet verfügbar machen und so hoffentlich Wartezeiten verkürzen.

 

 

 

Informationen zu aktuellen Änderungen und Möglichkeiten

 

  • Unter www.steinwald-dorfladen.de findet sich der aktuelle Fahrplan des mobilen Dorfladens und ein Katalog mit allen verfügbaren Produkten auf dem Lkw.

 

  • Eine Vorbestellung ist bis zum Vortag des Halts

unter info@steinwald-dorfladen.de,

telefonisch unter 09682 / 18 22 19 25 oder unter 0173 / 57 79 330 möglich.

 

 

  • Die Auslieferung erfolgt an den jeweiligen Haltestellen des Lkws und für Personen, denen der Weg zum Lkw zu beschwerlich ist, auch per Haustürlieferung

Projekte werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung finanziert. Investition in Ihre Zukunft!

 

Investice do vaší budoucnosti. Evropskou unií z Evropského fondu pro regionální rozvoj.

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Steinwald-Allianz | Bräugasse 6 | 92681 Erbendorf

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr - 12:30 Uhr

Tel. 09682 182219-0
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Web: www.steinwald-allianz.de und www.steinwald-urlaub.de

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