Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten über die Arbeit der Steinwald-Allianz der letzten Zeit. Ältere Pressemitteilungen stehen  für Sie im Archiv zur Verfügung. 

25. Mai 2021

Insektenfreundliche Blumenkästen rund um das Rathaus

 

Anfang Mai fand in Kemnath auf Einladung der Steinwald-Allianz eine Schulung für Bauhofmitarbeiter statt zur Bepflanzung von insektenfreundlichen Blumenkästen. Nun wurden auch um das Rathaus in Erbendorf Kästen präsentiert. Denn eine Erkenntnis des Runden Tischs Artenvielfalt der Bayerischen Staatsregierung im Frühjahr Jahr 2019 lautete „Alle sind gefordert und sollen sich beteiligen“.

 

Die Öko-Modellregion Steinwald hat das Thema „insektenfreundliche Blumenkästen" bereits letztes Jahr modellhaft mit der Bio-Gärtnerei in Ebnath eingeleitet und die Kästen stießen auf großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Das Thema wurde nun auf die kommunalen Verwaltungen in der Steinwald-Allianz ausgeweitet. 

 

In Erbendorf wurden die Blumenkästen schon Ende April von Charly Beer, Inhaber des Geschäftes „Blumen und mehr“, Erbendorf, in enger Absprache mit der Projektmanagerin Eva Gibhardt, in der Gärtnerei Förth in Neusorg bepflanzt. Jeder Blumenkasten wurde individuell gestaltet mit 5 - 6 Pflanzen. Dabei verwendete der Fachmann bienenfreundliche Pflanzen wie Ziersalbei, Sonnenröschen, Staudensonnenblume, Löwenmaul, Prachtkerze, Spornblume, Katzenminze, Fächerblume, Nachtkerze, Wandelröschen, Schmuckkörbchen, Goldemarie, Lobelie, Schokoladenblume aber auch Kräuter wie Oregano, Borretsch, Lavendel und Strauchbasilikum.

 

Gut angewurzelt schmücken die bunten, blühenden Blumenkästen pünktlich nach den Eisheiligen nun die Fenster des Rathauses und der Steinwald-Allianz. Wenn die Kästen auch anfangs vielleicht noch etwas mager aussehen, so werden sie sich das Jahr über entwickeln und sollen durch ihre Blütenvielfalt unterschiedliche Insekten und deren zum Teil speziellen Bedürfnisse ansprechen. Die erste Hummel hatte sich auch bereits niedergelassen.

 

Die mehrjährigen Pflanzen überdauern den Winter im Bauhof, um dann im Frühjahr mit neuen Begleitern die Bürger der Stadt an öffentlichen Plätzen zu erfreuen. Nachahmer im privaten Bereich sind jederzeit erwünscht.

 

18. Mai 2021

Kemnath blüht auf

 

Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eines der bedeutendsten Themen unserer Zeit mit großen Auswirkungen für die Zukunft. Dieser Aufgabe hat sich die Stadt Kemnath schon seit Jahren erfolgreich verschrieben. Unter der fachkundigen Leitung von Florian Frank wurden durch die Mitarbeiter des Bauhofes bereits zahlreiche Blühflächen erfolgreich für die Insektenwelt aber auch zur Freude der Bürger an einigen Plätzen im Stadtgebiet angelegt.

 

Weitere Maßnahmen sind geplant. 2021 erklärten sich die Verantwortlichen der Stadt bereit, gemeinsam mit der Öko-Modellregion der Steinwald-Allianz das Projekt „Bienenfreundliche Bepflanzung öffentlicher Blumenkästen und -tröge“ zu starten. Nachdem Anfang Mai mit Unterstützung der Bio-Kräutergärtnerei Becher angepflanzt wurde, präsentieren sich die Blüten dem aufmerksamen Spaziergänger bereits als Augenweide. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Insekten das Nahrungsangebot annehmen und sich Bürger inspirieren lassen, ähnliche blühende Kästen im privaten Umfeld zu realisieren. Dazu ein paar Anregungen, welche Pflanzen hier Platz finden könnten. Natürlich können die Blumen mit den Kräutern gemischt werden.

 

Für reine Blumenkästen:

  • Euphorbia (Schneegestöber)
  • Scaeviola (Fächerblume)
  • Männertreu, stehend und hängend
  • Portulakröschen
  • Lavendel in unterschiedlichen Farben
  • Vanilleblume
  • Margeriten in unterschiedlichen Farben
  • Kapuzinerkresse
  • Bidens in verschiedenen Sorten und Farben
  • sowie die meisten einfach-blühenden Blumen

 

Für reine Kräuterkästen:

  • Esstagetes
  • Basilikum in Sorten
  • einjähriges Bohnenkraut
  • Borretsch
  • Winterestragon
  • Winterheckzwiebel
  • Erdginseng (Blüte Spätsommer)
  • Katzenminze
  • Lavendel
  • Kapuzinerkresse
 
6. Mai 2021

Kauf eine Kuh - Jetzt auch im Steinwald!

 

Direkt beim Bauern einkaufen, wissen wo das Fleisch herkommt und die regionalen Landwirte unterstützen – das wollen viele Verbraucher und finden für sich nicht das passende Angebot in der Region. Die Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w. V. und Bio-Metzger Josef Ackermann setzen deshalb nun auf einen Online-Hofladen. Das Programm dazu stellt das Start-up-Unternehmen Friedhold der Gebrüder Armbrust aus Niedersachsen.

 

Bisher wurden die vom Bio-Metzger hergestellten Bio-Rindfleischprodukte der Steinwälder Erzeugergemeinschaft über Dorfläden, Bioläden und einige Rewe-Märkte an den Steinwälder Verbraucher verkauft. Die Bio-Rinderburger zum Beispiel sind in der Tiefkühltruhe, Bio-Rindersalami und die Bio-Rindfleisch-Gerichte im Glas in den Kühlschränken der Lebensmittelgeschäfte erhältlich. Eine geeignete Möglichkeit zum Angebot von Frischfleisch mit kürzerer Haltbarkeit eröffnete sich den zehn Bio-Rinderhaltern und Josef Ackermann jetzt mit dem Online-Hofladen: landmetzgerei-ackermann.friedhold.de

 

Landwirte haben mehr verdient

Ende letzten Jahres stellte sich Moritz Armbrust, der das Start-up „Friedhold“ mit seinem Bruder gegründet hat, bei Elisabeth Waldeck, Projektmanagerin der Öko-Modellregion Steinwald, vor. Er möchte vor allem Landwirten zu einer höheren Wertschöpfung ihrer Produkte verhelfen und entwarf eine Plattform, mit der man ganz einfach einen Online-Hofladen betreiben und die Vermarktung seiner Produkte selbst in die Hand nehmen kann. Das junge Unternehmen hat auch das Land Niedersachsen überzeugt und wird von diesem mit einem Gründerstipendium unterstützt.

 

„Das kann eine Chance für unsere regionale Bio-Rindfleisch-Vermarktung sein und auch die Chance für den bewussten Verbraucher auf ein breites Angebot an regionalem Rindfleisch von regionalen Bio-Höfen mit artgerechter Haltung, kurzen Transportwegen und fairen Preisen!“, entschied das Netzwerk aus zehn Bio-Rinderhaltern und Bio-Metzger Ackermann gleichsam.

 

Ein ganzes Rind wird angeboten – à la „kauf eine Kuh“

Jetzt wo die Temperaturen langsam etwas sommerlicher werden, fällt der Startschuss für die erste Vermarktung. Dabei können über die Plattform (landmetzgerei-ackermann.friedhold.de) Braten, Steaks und dergleichen verbindlich vorbestellt werden. Sobald das Tier verstellt ist, also die „Kuh ganz gekauft“ wurde, wird zerlegt, die Ware zum Abholen hergerichtet und der Kunde benachrichtigt.

 

Passend zur Jahreszeit fiel die Entscheidung auf ein gemischtes Sortiment aus traditionellem Bratenfleisch, Rouladen, Tafelspitz, etc. und trendigen Grillstücken wie verschiedenen Steaks und Slow-Cook-Teilen. Schnell sein lohnt sich dabei, denn eine Kuh hat nicht von allem unendlich viele Teile! Vom zarten Flanksteak beispielsweise gibt es pro Tier nur zwei und den Ochsenschwanz für eine leckere Suppe gibt es nur ein Mal. Dann heißt es ausverkauft! Außerdem werden von-bis-Gewichte angegeben, denn bevor das Rind zerlegt ist, kann man nur ungefähre Angaben machen, wie schwer die Fleischstücke ausfallen. Beim Online-Einkauf sieht man dann in seinem Warenkorb, mit welchem Bestellwert man mindestens und auch höchstens rechnen muss.

 

Liefer- und Bestellbedingungen

„Wenn es gut läuft, kann ich mir vorstellen auch mal weiter auszuliefern!“, überlegt Josef Ackermann zum Vertrieb der Ware. Derzeit bietet er die Optionen Selbstabholung in seinem Verkaufsladen in Trabitz (Kurbersdorfer Straße 7) und Lieferung in einem Umkreis von 20 km mit Barzahlung oder Vorkasse an. „Ich drücke jedenfalls die Daumen!“, freute sich Moritz Armbrust, der beim Pressetermin online zugeschaltet wurde, über den Vermarktungsstart im Steinwald. Da konnten die Öko-Modellregionsmanager nur beipflichten.

 

 

Ansprechpartner Erzeugergemeinschaft:

Johann Brunner, 1. Vorsitzender, Eisersdorf bei Kemnath

Werner Schindler, 2. Vorsitzender. Fuhrmannsreuth bei Brand

Stefan Koschta, 3. Vorsitzender, Unterwappenöst bei Kulmain

 

Wer mehr über die regionale Bio-Rindfleischvermarktung oder die Bio-Rinderhaltung im Steinwald erfahren möchte, kann sich auf der Homepage der Erzeugergemeinschaft Öko-Rinder aus dem Steinwald w. V. informieren:

www.oekorinder-steinwald.de

 

Gerne können Sie sich auch die Informationsbroschüre zur Erzeugergemeinschaft zuschicken lassen!

Bestellung unter info@steinwald-allianz.de oder 09682/182219-0!

 

 

Ansprechpartner Öko-Modellregion:

Günther Erhardt, Mitarbeiter der Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09682/182219-15

Mail: guenther.erhardt@steinwald-allianz.de

 

Elisabeth Waldeck, Projektmanagerin Öko-Modellregion Steinwald

Telefon: 09682/182219-15

Mail: elisabeth.waldeck@steinwald-allianz.de

 

 

Ansprechpartner Friedhold:

Moritz Armbrust

Gründer & Regional-Enthusiast

Telefon: 04262/7901550

Mail: moritz@friedhold.de  

 

 

4. Mai 2021

Bienenweide in gemeindlichen Blumenkästen –

Schulung für kommunale Bauhöfe der Steinwald-Allianz

 

2021 setzte die Öko-Modellregion der Steinwald-Allianz die Fortbildungsreihe für kommunale Mitarbeiter fort, die sie 2019 begonnen hatte. In diesem Jahr sollte eine insektenfreundliche Bepflanzung in den Blumenkästen Platz finden. Dazu waren die Teilnehmer in den städtischen Bauhof Kemnath gekommen, um sich vom Inhaber der Bio-Kräutergärtnerei Richard Becher fachkundig diese sinnvolle Variante zeigen zu lassen. Es wurden abwechslungsreiche Zusammenstellungen realisiert im Vergleich zu den gewohnten Zierpflanzen, die zwar dekorativ sind und mit ihrem Duft Bienen anlocken, jedoch keine Pollen oder Nektar anbieten können.

 

Damit Insekten vom Frühjahr bis in den Herbst Nahrung finden können, sind Pflanzen nötig, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Dazu wurden Blumen, Kräuter und Gemüsepflanzen in den Behältern platziert. Diese sehen in ihrer Vielfalt ansprechend aus, duften anregend und können verzehrt werden. So landeten beispielsweise verschiedene Basilikumsorten, Schnittlauch, Hängetomaten, Esstagetes, einjähriges Bohnenkraut, Winterestragon und Katzenminze in den Kästen, versetzt mit gelb und orange blühender Kapuzinerkresse, die das gesamte Jahr über blüht.

 

Mehrjährige Pflanzen, wie beispielsweise Herzgespann und Lavendel, können überwintert werden, so dass sich die Kosten für die jährliche Bepflanzung reduzieren. Aber auch reine Blumenarrangements wurden zusammengestellt mit Fächerblume, Männertreu, Schneegestöber, Margeriten, Bidens und Portulakröschen.

 

In einem 1-m-Kasten sollten 4 - 5 Pflanzen Platz finden. Daneben informierte der Fachmann zu Wachstum, Blütezeit und Pflege. Die Zuhörer zeigten sich äußerst interessiert an den fachkundigen Ausführungen. Im Anschluss wurden noch Erfahrungen ausgetauscht.

Projekte werden von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung finanziert. Investition in Ihre Zukunft!

 

Investice do vaší budoucnosti. Evropskou unií z Evropského fondu pro regionální rozvoj.

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Steinwald-Allianz | Bräugasse 6 | 92681 Erbendorf

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag: 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:30 Uhr - 12:30 Uhr

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