Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten der letzten Zeit. Alle weiteren Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Hochauflösende Presse-Bilder und Artikel zum Abdruck in kommunalen Blättern, Zeitschriften und Zeitungen erhalten Sie gerne per Mail!

03. August 2018

„Ahoj“ im deutsch-tschechischen Sommerlager

 

Eine Woche grenzüberschreitendes Erlebnis! 26 Kinder und Jugendliche aus der Steinwald-Allianz und der Mikroregion Konstantinsbad fanden im Dorfgemeinschafts-haus in Lochau einen tollen Ort für ihr Sommerlager. Federführend organisiert wurde

das Zeltlager von der Steinwald-Allianz und Mitgliedern der Gesellschaft Steinwaldia.

 

Katrin Meyer und Claudia Schneider aus Pullenreuth hatten dazu ein vielseitiges Programm erarbeitet, welches die Betreuerinnen und Betreuer aus der Mikroregion

mit weiteren Angeboten ergänzten. So wurden im „Geisterwald“ in Harlachberg mit Naturmarialien tolle Kunstwerke geschaffen, an der Glasschleif der „Bio-Rinderburger“ aus dem Steinwald verkostet und aufgrund der Hitze im Freien das Dorfgemeinschafts-haus in Lochau kurzerhand in eine Kunst-, Erlebnis-, und Teambuildingstätte verwandelt.

 

Musikwerkstätten, Bastelaktionen, handwerkliche Workshops und Filmanimationen – Ferienlangeweile hatte hier keinen Platz und für eine willkommene Abkühlung sorgte

ein Besuch im Naturerlebnisbad Kemnather Land in Immenreuth. 

 

Dass sich „Ahoj“ gut mit dem bayerischen „Servus“ übersetzen lässt, lernten die Kinder

in Sprachanimationskursen, die jeden Morgen nach dem Frühstück stattfanden. Lucie Mantel aus Hof half der Gruppe als Dolmetscherin über sprachliche Barrieren hinweg, wenngleich Kinder und Jugendliche sich schnell untereinander verständigen können,

wie sich zeigte. Außerdem kannte sich die Hälfte der Kinder bereits aus dem vergangenen Jahr, als das Sommerlager im tschechischen Prusiny stattfand.

 

Bürgermeister Hubert Kraus besuchte mit Christine Trenner und Martin Schmid von

der Steinwald-Allianz das Sommerlager und sie zeigten sich begeistert von der Fülle an Aktionen. Ihr Dank galt allen Betreuern, welche einen hohen Zeitaufwand in die Durchführung samt Vor- und Nachbereitung investiert haben.

 

Das Sommerlager in Lochau ist Teil des Euregio-Egrensis Kleinprojekts „Unbeschwert, zwanglos … jugendlich! Grenzüberschreitende Begegnungen zwischen Partnerregionen“, welches die Steinwald-Allianz gemeinsam mit der Partnerregion Konstantinsbad erarbeitet hat. Die Europäische Union fördert diese Begegnungen mit dem Programm

Ziel ETZ.

23. Juli 2018

Die Steinwald-Allianz präsentiert den "mobilen Dorfladen"

 

Der Bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer besuchte die Steinwald Allianz zur Übergabe des „mobilen Dorfladens“. Der ausgebaute Lkw ist ein erstes sichtbares Ergebnis im Modellprojekt „digitales Dorf“. Noch im Sommer soll der Verkauf in den 26 Ortschaften in der Steinwald-Allianz beginnen.

 

Mit der Übergabe eines MAN-Trucks startet der vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte „mobile Dorfladen“. Im Zentrum des Projekts steht eine digitale Plattform, die Möglichkeiten der Online-Bestellung bietet sowie einer intelligenten Routenplanung, dem Abgleich des Warenbestands und als Kommunikationsmittel für alle Akteure des Netzwerks dient. Zu diesem Zweck wurden ein Online Shop und eine App für Logistik und Kommissionierung entwickelt, die an diese digitale Plattform anknüpfen. Der „mobile Dorfladen“ wird den Käufern zukünftig in Form eines Lkws als mobiler Einkaufsort zur Verfügung stehen. In Kooperation mit MAN und auch mit Unternehmen aus der Region wurde dieser zum Verkaufsfahrzeug ausgebaut und entsprechend ausgestattet. Für die Bürger der Steinwald Allianz wird der „mobile Dorfladen“ ab Mitte August 2018 seine Touren starten. Bayerns Wirtschafts- und Technologieminister Franz Josef Pschierer:

„Die Digitalisierung lässt neue Geschäftsmodelle, neue Wertschöpfungsketten und neue wirtschaftliche Strukturen entstehen. Und die Digitalisierung kann auch ganz konkret den Alltag verbessern, wie der neue mobile Dorfladen zeigt. Für mich ist deshalb klar: Die Digitalisierung hilft uns auch bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Das ist ein übergeordnetes Ziel meiner Wirtschaftspolitik. Die Steinwald-Allianz zeigt, wie sich die Chancen der Digitalisierung ganz konkret für den ländlichen Raum nutzen lassen.“

 

Mit dem Grundsortiment eines Dorfladens wird der „mobile Dorfladen“ auf drei unterschiedlichen Routen jede Woche zweimal in ausgewählten Ortschaften für jeweils

30 Minuten halten. Für die Auswahl der Halteorte wurden die Daten des gemeinsamen Vitalitätschecks 2.0 zugrunde gelegt, nach denen rund 6.800 Einwohner in Orten „ohne Versorgungspotenzial“ leben. Rund 200 Produkte – von Backwaren über Bio-Rindfleisch bis hin zur Zahnpasta – finden sich im begehbaren Verkaufsraum (ca. 17 m2). Auch Bargeld bis maximal 200 Euro kann im Fahrzeug abgehoben werden. Neben dem Einkauf vor Ort dient der Lkw als Lieferfahrzeug für eine Vielzahl an Produkten, die vorab über einen Online Shop bestellt werden können. Online bestellte Waren können somit zu einem vereinbarten Zeitpunkt an den jeweiligen Haltepunkten von den Bürgern schnell und vorkommissioniert abgeholt werden. Für die Durchführung des Projekts beschloss die Steinwald-Allianz im Herbst 2017 die Gründung einer Betreiber GmbH.

 

Als besondere Gäste begrüßte der Vorsitzende der Steinwald-Allianz Hans Donko ebenso Herrn Prof. Dr. Pflaum, den Leiter des Fraunhofer Instituts SCS und Herrn Martin Zaindl, den Verkaufsleiter MAN Truck. Weitere Vertreter der Bayerischen Staatsregierung und geladene Gäste aus der Region sowie Projektbeteiligte reisten zur Übergabe und Präsentation an. Neben der Übergabe des Lkws wurden digitale Komponenten –

Online Shop und Logistik App – erstmals in einer Demo-Version vorgestellt.

 

In mehr als 500 Gemeinden in Bayern gibt es keine Lebensmittelgeschäfte mehr.

Die Zahl der Läden in der Region ist seit 2005 um 28 Prozent gesunken. Mit den damit verbundenen Herausforderungen von weiten Wegstrecken zu Einkaufsmöglichkeiten sind auch viele Bürger in der Steinwald-Allianz konfrontiert. Mithilfe der Digitalisierung soll die Daseinsversorgung und Lebensqualität in der Region nachhaltig gefördert werden. Dafür wurde 2016 die Idee des „mobilen Dorfladens“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt der Projektidee steht die digitale Vernetzung der Bürger, des mobilen Dorfladens und der regionalen Erzeuger, um die Nahversorgung in den kleinen Orten der 16 Mitglieds-kommunen in der Steinwald-Allianz zu verbessern. Bereits seit April 2017 arbeitet die Steinwald-Allianz gemeinsam mit dem Fraunhofer IIS und dem Fraunhofer IESE an der Umsetzung des Pilotprojekts – gefördert vom Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Die Ziele des Modellvorhabens liegen auf der Hand: dem Rückzugstrend des Einzelhandels entgegenwirken, die Lebensqualität in den kleinen Ortschaften fördern und regionale Kreisläufe fördern.

20. Juli 2018

Resolution für den Erhalt von Hallen- und Freibädern

 

In den kommunalen Zweckverbänden IKom Stiftland und Steinwald-Allianz sind alle

26 Kommunen des Landkreises Tirschenreuth interkommunal organisiert und tätig. Die beiden Zweckverbände forderten nun in einer Resolution die Bayerische Staatsregierung auf, die Förderung von Sanierungsmaßnahmen kommunaler Hallen- und Freibäder zum Zwecke des Breitensports in den Förder-katalog des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) aufzunehmen.

 

Kommunale Hallen- und Freibäder in Bayern stehen vor großen finanziellen Herausforderungen in Bezug auf anstehende Sanierungsmaßnahmen. Wurde der Bau

in den 60er - 70er Jahren noch gefördert, sind heute zahlreiche Einrichtungen aufgrund des dringenden Sanierungsbedarfs von einer Schließung bedroht. Der Vorsitzende der Steinwald-Allianz, Hans Donko und der Vorsitzende der IKom Stiftland, Roland Grillmeier übergaben im Rahmen einer Festsitzung in Mitterteich dem bayerischen Finanzminister, Albert Füracker eine Resolution über die Förderung von Sanierungsmaßnahmen von kommunalen Hallen- und Freibädern.

 

Lebensqualität durch breitensportliche Nutzung

Der Zugang zu Bädern für die Freizeitnutzung und für sportliche Aktivitäten spiegelt

im ländlichen Raum auch den Begriff der Lebensqualität wieder.  An Hallen- und Freibädern im ländlichen Raum hängen in aller Regel ehrenamtliche Vereine und Initiativen, die für den Betrieb und die Attraktivität des Bades sorgen oder eine sportliche und gesundheitsorientierte Betätigung fördern. Bäderschließungen, so zeigt die Erfahrung, hinterlassen nicht nur Bauruinen sondern auch gesellschaftliche Lücken. Weil Hallen- und Freibäder in aller Regel einen überörtlichen Einzug generieren, ist der Erhalt der Einrichtungen auch ein wichtiger Bestandteil gegen den Abwanderungstrend aus ländlichen Gegenden, die vom demografischen Wandel an sich stark betroffen sind. Der Landkreis Tirschenreuth ist ein „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“, der diesbezüglich große Herausforderungen zu bewältigen hat. 

 

Kommunale Hallen- und Freibäder haben eine große Bedeutung im ländlichen

Raum und die Gemeinden stehen im Hinblick auf die Sanierungsmaßnahmen mit fortschreitender Zeit vor großen finanziellen Problemen. Eine Förderung durch die Bayerische Staatsregierung ist daher nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig, auf dem Weg zu „gleichwertigen Lebensbedingungen“ in Bayern.

05. Juli 2018

Großes Interesse am Bio-Ackerbau

 

„Das Kleegras ist das Wichtigste im Bio-Ackerbau!“, so eröffnet Öko-Landwirt Reinhold Bauer die Felderbegehung auf dem Bio-Bauernstammtisch der Öko-Modellregion auf seinem Betrieb. Als Bio-Betrieb wirtschaftet er mittlerweile seit 20 Jahren und kann den etwa 25 interessierten Landwirten von vielen Erfahrungen berichten.

 

In jedem ungeraden Monat lädt die Öko-Modellregion Steinwald zum Bio-Bauern-stammtisch zum gemütlichen Beisammensitzen und Austauschen ein. Dieses Mal stand der Treff unter dem Motto Bio-Getreidebau. Die interessierten Bio-Landwirte und auch Kollegen aus der konventionellen Landwirtschaft kamen bis aus Weiden auf den ökologisch bewirtschafteten Betrieb von Reinhold Bauer in Siegritz, bei Erbendorf. 1998 haben er und seine Frau Kerstin den Hof im Nebenerwerb auf Ökolandbau umgestellt, lange Zeit mit Mutterkuhhaltung, seit einigen Jahren viehlos. Auch die beiden Söhne sind in den betrieblichen Abläufen bewandert.

 

Auf dem Feld erläuterten sie die Fruchtfolge, pflanzenbauliche Maßnahmen und die Entwicklung der Bestände. „Normalerweise dreschen wir immer sehr gut, nur wenn es nicht regnet, dann wächst das Getreide halt auch nicht so gut!“, so das einleuchtende Fazit für die diesjährigen Bestände. Verkauft wird das Getreide – in diesem Jahr Roggen und Weizen – an eine regionale Bio-Mühle.

 

Beim anschließenden Zusammensitzen in der Scheune der Bauers wurde sich eifrig über den Ökolandbau ausgetauscht und bis fast Mitternacht geratscht und neudeutsch „genetzwerkt“.

 

 

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