Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten der letzten Zeit. Alle weiteren Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Hochauflösende Presse-Bilder und Artikel zum Abdruck in kommunalen Blättern, Zeitschriften und Zeitungen erhalten Sie gerne per Mail!

05. Juli 2018

Großes Interesse am Bio-Ackerbau

 

„Das Kleegras ist das Wichtigste im Bio-Ackerbau!“, so eröffnet Öko-Landwirt Reinhold Bauer die Felderbegehung auf dem Bio-Bauernstammtisch der Öko-Modellregion auf seinem Betrieb. Als Bio-Betrieb wirtschaftet er mittlerweile seit 20 Jahren und kann den etwa 25 interessierten Landwirten von vielen Erfahrungen berichten.

 

In jedem ungeraden Monat lädt die Öko-Modellregion Steinwald zum Bio-Bauern-stammtisch zum gemütlichen Beisammensitzen und Austauschen ein. Dieses Mal stand der Treff unter dem Motto Bio-Getreidebau. Die interessierten Bio-Landwirte und auch Kollegen aus der konventionellen Landwirtschaft kamen bis aus Weiden auf den ökologisch bewirtschafteten Betrieb von Reinhold Bauer in Siegritz, bei Erbendorf. 1998 haben er und seine Frau Kerstin den Hof im Nebenerwerb auf Ökolandbau umgestellt, lange Zeit mit Mutterkuhhaltung, seit einigen Jahren viehlos. Auch die beiden Söhne sind in den betrieblichen Abläufen bewandert.

 

Auf dem Feld erläuterten sie die Fruchtfolge, pflanzenbauliche Maßnahmen und die Entwicklung der Bestände. „Normalerweise dreschen wir immer sehr gut, nur wenn es nicht regnet, dann wächst das Getreide halt auch nicht so gut!“, so das einleuchtende Fazit für die diesjährigen Bestände. Verkauft wird das Getreide – in diesem Jahr Roggen und Weizen – an eine regionale Bio-Mühle.

 

Beim anschließenden Zusammensitzen in der Scheune der Bauers wurde sich eifrig über den Ökolandbau ausgetauscht und bis fast Mitternacht geratscht und neudeutsch „genetzwerkt“.

22. Juni 2018

Zoigl, Karpfen und der 1. FC Nürnberg 

 

Mit dem Besten was sie zu bieten hat, präsentierte sich die Steinwald-Allianz auf dem Hauptmarkt in Nürnberg: Schmankerln aus der Öko-Modellregion, Spezialitäten der Kornthaner Fischwirte, Musik vom Spielmannszug der Feuerwehr Erbendorf und natürlich viele Info-Broschüren sowie das obligatorische Gewinnspiel mit der Chance

auf Reisegutscheine.

 

Wo sonst Händler ihre Waren verkaufen, präsentierten sich nun bereits zum neunten Mal die Ferienregionen Steinwald und Stiftland. Zahlreiche Besucher informierten sich über die Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten sowie die Angebote der Öko-Modellregion Steinwald. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Ein kühles Bio-Zoigl sorgte für Abkühlung und Häppchen mit Karpfenräucher-Creme und mit Bio-Honig stimmten kulinarisch auf die Steinwald-Region ein. Dem herzhaften Bratwurst-Dotsch und den süßen Liwanzen der Stiftländer konnte kaum jemand widerstehen.

 

1. FC Nürnberg zu Gast am Steinwald-Stand

Auch die Tirschenreuther und Nürnberger Politiker nicht. Wie schon in den Jahren zuvor begrüßte der ehemalige Nürnberger Stadtrat Theo Agathagelidis seine alten Bekannten aus der Steinwald-Allianz. Auch der Fraktionsvorsitzende der CSU aus dem Nürnberger Stadtrat, Herr Markus König sowie Herr Gerhard Schmidt vom Bayerischen Beamtenbund waren vor Ort. Gemeinsam stießen sie mit der Weißbier-Resi der Brauerei Hösl aus Mitterteich auf ein gutes Gelingen des Ausstellungswochenendes an. Ein besonderer Gast wurde am zweiten Ausstellungstag willkommen geheißen. Michael Köllner, der Trainer des 1. FC Nürnberg ließ es sich, als geborener Fuchsmühler und „echter Steinwälder“, nicht nehmen, den Gästen aus Stiftland und Steinwald einen Besuch abzustatten.

 

Der Spielmannszug der Feuerwehr Erbendorf sorgte musikalisch für Stimmung. Für die farbenfrohen Gewänder und das ungewöhnliche Liedgut mit zahlreichen Märschen interessierten sich vor allem die Urlauber der Metropolregion. Wie jedes Jahr konnten sich alle Besucher am Preisrätsel der Steinwald-Allianz versuchen. Um auf das Lösungswort „Nürnberg“ zu kommen, mussten zuerst knifflige Fragen rund um den Steinwald und seine Gemeinden beantwortet werden. Neben Übernachtungen gab es auch eine Nordmanntanne zu gewinnen.

Jochen Neumann

21. Juni 2018

Reichlich Arbeitsfelder für die Steinwald-Allianz

 

Bei der Zweckverbandssitzung der Steinwald-Allianz galt es ein weiteres Mal, eine

umfangreiche Tagesordnung zu den aktuell laufenden Projekten abzuarbeiten. Als besondere Gäste begrüßte Vorsitzender Hans Donko auch Vertreter der Partner-organisation IKom Stiftland und die leitende Wissenschaftlerin Dr. Williger vom Fraunhofer-Institut aus Nürnberg, die Umfrageergebnisse zum „digitalen Dorf“ präsentierte.

 

„Nachhaltige Klärschlammentsorgung – eine Chance für Bürger und Gemeinden“

lautet der Titel eines grenzüberschreitenden Projekts, welches der interkommunale Zusammenschluss IKom Stiftland aktuell bearbeitet. Johannes Prechtl, Projektmanager bei der IKom Stiftland, und Julia Straub von der Hochschule Landshut stellten das Projekt vor und warben dafür, die Daten der Kläranlagen in der Steinwald-Allianz für Berechnungen mit einzubeziehen. Die Ausgangssituation für das Projekt stellen rechtliche Vorgaben dar, die die bisherige Ausbringung von Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Flächen kaum mehr zulassen, weshalb mittelfristig steigende Entsorgungs- und Abwassergebühren erwartet werden. Ziel des Projekts sei eine Konzeptentwicklung zur nachhaltigen Behandlung und Verwertung des Klärschlamms im Sinne der Kreislaufwirtschaft in der Region, erläuterte Wissenschaftlerin Julia Straub. Auch die Rückgewinnung des Phosphors, ein weltweit nachgefragter und wichtiger Rohstoff, sei eine Aufgabenstellung im Projekt. Vorsitzender Hans Donko brachte die Grenzwerte von Schadstoffen und Schwermetallen in die Diskussion ein und fügte an, „dass nicht die Einhaltung aktuell gültiger Grenzwerte das Ziel sein sollte, sondern deutlich mehr als die geforderte Sicherheit und Nachhaltigkeit vonnöten sei.“ Die Versammlung sprach sich dafür aus, dass die IKom Stiftland die Klärschlammdaten in der Steinwald-Allianz für Berechnungen heranziehen kann.

 

Mobiler Dorfladen im „digitalen Dorf“

Martin Schmid, Geschäftsführer der Steinwald-Allianz, informierte die Versammlung über den aktuellen Stand im derzeit größten Projekt, der Einführung des mobilen Dorfladens im Rahmen des Modellvorhabens „digitales Dorf“. Derzeit laufe der Ausbau des Fahrzeugs, das notwendige Personal für den mobilen Dorfladen sei gefunden und die Übergabe des Fahrzeugs durch den Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Pschierer für Ende Juli geplant. „Das konkrete Datum des Starts kann noch nicht genannt werden, es müssen noch viele Rädchen ineinander laufen“, sagte Martin Schmid.

 

Leitende Wissenschaftlerin Dr. Bettina Williger von der Fraunhofer Gesellschaft stellte der Versammlung die Ergebnisse der zum Jahreswechsel durchgeführten Haushalts-befragung „Wie digital sind Sie?“ vor. Knapp 500 Fragebögen kamen zurück und die Erkenntnisse sind sowohl für das Projekt zur Stärkung der Nahversorgung in der Steinwald-Allianz, als auch zur Untersuchung der Digitalkompetenz grundsätzlich interessant. 91% der Teilnehmer nutzen das Internet im Alltag und dafür mit über

72% am häufigsten das Smartphone. Dabei kaufen zwar zwei Drittel der Befragten online ein, aber nur rund 25% können es sich vorstellen, auch in Zukunft Lebensmittel über das Internet zu bestellen. Für nur knapp 36% ist die Einkaufsmöglichkeit gut zu Fuß zu erreichen, alle anderen benötigen ein Hilfsmittel oder die Unterstützung anderer Personen. Zum Themenbereich „Gesundheit und Selbstständigkeit“ stellte Frau Dr. Williger fest, dass die Lebenszufriedenheit der Teilnehmenden etwas höher als der Bundesdurchschnitt sei. „Das dürfte Sie als Bürgermeister doch auch freuen“, merkte

sie an.

 

Das Projekt aus dem Integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) „Zusammen-legung von Standesämtern“ fand in der Sitzung vorerst einen Abschluss. Die Mehrzahl der Mitgliedskommunen hatte sich im Vorfeld gegen eine Zusammenlegung ausgesprochen.

 

Weiteres Thema der Sitzung war die Präsentation der Region auf dem Nürnberger Hauptmarkt, die in gewohnter Weise mit der touristischen Arbeitsgemeinschaft Stiftland und dem Fremdenverkehrsverein Neualbenreuth Ende Juni durchgeführt wird. Der Trainer des 1. FC Nürnberg, Michael Köllner aus Fuchsmühl, hat seinen Besuch am Hauptmarkt angekündigt.

20. Juni 2018

Natur und Lebensqualität

 

Es gibt eine Neuauflage der Veranstaltungsreihe "Bio erleben" in der Öko-Modellregion Steinwald. Das wiederkehrende Wochenprogramm macht Lust auf mehr Geschmack, mehr Natürlichkeit, mehr Freizeitspaß. Vom 2. Juli bis 7. September widmet sich die Öko-Modellregion an jedem Tag der Woche einem anderen Thema. Damit spricht sie sowohl Bio-Liebhaber als auch diejenigen an, die mit Bio und allem, was dazu gehört, noch nicht so viel Erfahrung haben.

 

Beim sinnlichen Gärtner-Montag im biologischen Gartenbau Becher in Ebnath lernen die Teilnehmer, was hinter dem Begriff "Bio" steckt und blicken hinter die Kulissen einer der größten Bio-Gärtnereien Nordostbayerns. Für Pferdefreunde ist der Cowboy-Dienstag das Richtige. Auf dem Biolandhof Schmidt an der Grenzmühle kann die Region im Westernsattel erkundet werden. Zwei Räder, eine Achse - mehr braucht es nicht für einen erlebnisreichen Nachmittag in idyllischer Landschaft. Auf dem Steinwald-Radweg geht es am Segway-Mittwoch in den Auenpark Marktredwitz und weiter zum Bio-Milchviehbetrieb Reicheberger nach Lengenfeld mit einem Zwischenstopp im Bio-Burger-Restaurant "Baros Burgerkunzt". Beim höflichen Bauern-Donnerstag kann der Bio-Bauernhof Köstler in Ebnath erkundet werden.

 

Abenteuer und Bio - das schließt sich keineswegs gegenseitig aus. Das beweist der Quad-Freitag in Schönhaid bei Wiesau, bei dem man die Landschaft und die Bio-Höhepunkte des östlichen Steinwalds kennenlernen kann.

 

Anmeldungen werden bis 12 Uhr des Veranstaltungstags unter den im Flyer angegebenen Kontaktdaten entgegen genommen. Weitere Informationen unter www.steinwald-urlaub.de oder in der Geschäftsstelle der Steinwald-Allianz unter der Telefonnummer 09682 / 182219-0.

Jochen Neumann

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