Top 4 Neuigkeiten im Überblick

Hier finden Sie die Top 4 Nachrichten der letzten Zeit. Alle weiteren Pressemitteilungen finden Sie im Archiv. Hochauflösende Presse-Bilder und Artikel zum Abdruck in kommunalen Blättern, Zeitschriften und Zeitungen erhalten Sie gerne per Mail!

 

01. August 2019

Biologische Vielfalt in den Komunen

 

Bis vor kurzem dachte man beim Verlust der „Biologische Vielfalt“ an Eisbären, die einsam auf einer Eisscholle dahinschwimmen oder an die letzten Exemplare seltener Tigerrasen. Doch auch die Vielfalt vor unserer Haustüre - ob Insekten, Vögel oder Pflanzen - ist gefährdet und die Diskussion darüber hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Es ist eine Gemeinschaftsaufgabe, unseren Nachkommen eine möglichst intakte Umwelt zu hinterlassen und jeder kann seinen Teil dazu beitragen.

 

Die 16 Mitgliedskommunen der Steinwald-Allianz haben schon im Jahr 2015 bei der Überarbeitung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts die  „Förderung der Biologischen Vielfalt“ als Ziel aufgenommen. Im Rahmen der „Öko-Modellregion Steinwald“ wird mit einer dreiteiligen Weiterbildung für die kommunalen Bauhöfe

nun das Projekt eingeleitet. Die Aufgaben sind dabei so vielfältig wie unsere Natur – daher heißt es „loslegen und anpacken!“

 

Reger Zuspruch bei Fortbildungen

Die Weiterbildungsserie befasst sich mit unterschiedlichen Themen, wie der Balkenmähermahd oder der nachhaltigen Pflege von Grünanlagen und Hecken. Ein Themenschwerpunkt ist der Erhalt von heimischen Tier- und Pflanzenarten.

Die bisherigen Seminarteile im Mai und im Juli fanden regen Zuspruch bei den Bauhofmitarbeitern der 16 Gemeinden der Steinwald-Allianz. Der dritte und letzte Teil wird Anfang Oktober folgen.

 

Geordnete Wildnis und Gärtnern in der Kommune

Den Auftakt der Fortbildungsreihe stellte der Vortrag „ Biologische Vielfalt in Bayern – Zustand und Schutz“ Ende April im Mehrzwecksaal in Brand dar. Mit Dr. Norbert Schäffer, dem Vorsitzenden des Landesbunds für Vogelschutz Bayern e.V. konnte ein Bayernweit anerkannter Fachmann als Referent gewonnen werden.

 

Der erste Teil der Weiterbildung fand unter dem Namen „Geordnete Wildnis im örtlichen Umfeld“ im Mai statt. Dabei wurden die Parkanlage des Heilquellenkurbetriebs Sibyllenbad und die Lebensraum Brache im Bürgerpark in Krummennaab besichtigt. Anhand dieser Best-Practise Beispiele erörterten Kreisfachberater Harald Schlöger, der Gärtner der Parkanlage Sibyllenbad, Patrick Schön und der Biologe und Bürgermeister von Krummennaab, Uli Roth die unterschiedlichen Möglichkeiten der Natur auch im Ortskern Raum zur Entfaltung zu geben.

 

Das zweite Fortbildungsangebot im Juli behandelte das Thema „Gärtnern in der Kommune“. Bei praktischen Übungen am Balkenmäher konnten sich die Teilnehmer gleich ausprobieren. Das Mähen mit schneidenden anstatt rotierenden Werkzeugen hat für die biologische Vielfalt große Vorteile. Die Pflanzen regenerieren schneller und die Gefährdung für Insekten Amphibien und Wirbeltiere ist deutlich geringer.

Die Welt im Kleinen zeigte dann Naturschutzwächter Erwin Möhrlein. Bei einem Artenspaziergang stellt er Besonderheiten bei Pflanzen und Tieren im bewohnten Umfeld vor, die Laien oft verborgen bleiben bzw. keine Beachtung finden. Das Motto hierbei: „Nur was man kennt, kann man schützen“. Im Anschluss informierte Kreszentia Frank, Landschaftsarchitektin und  Stadtgärtnerin aus Tirschenreuth über die Planung von Grünanalgen im kommunalen Umfeld.

 

Der dritte und letzte Teil der Fortbildungsreihe „Wichtige Lebensräume in der Gemeinde“ wird Anfang Oktober stattfinden. Stadtgärtner Florian Frank, Kreisfachberater Harald Schlöger sowie Vertreter des Maschinenrings Tirschenreuth werden über die strukturierte Heckenpflege sowie die Pflege von Einzelbäumen referieren. Anschließend kann das behandelte Wissen bei praktischen Übungen gleich in die Tat umgesetzt werden.

 

01. Juli 2019

Ferienregionen feiern Jubiläum in Franken

 

Die Oberpfalz sorgt für mächtig Stimmung im Herzen Frankens! Anlass ist der zehnte Besuch der Ferienregion Stiftland, der Steinwald-Allianz und des Fremden-verkehrsvereins Neualbenreuth mit dem Sibyllenbad auf dem Nürnberger Hauptmarkt. Der Platz zwischen dem Schönen Brunnen und der Frauenkirche wurde für zwei Tage als Festmeile in Beschlag genommen, um kräftig Werbung für einen Urlaub zwischen Bärnau und Brand zu machen.

 

Seit 2010 nutzen die Ferienregionen im Landkreis Tirschenreuth die Gelegenheit, sich mit ihren Angeboten, Attraktionen und Sehenswürdigkeiten dem Nürnberger Publikum zu präsentieren. Anlass soll eine spaßige Frotzelei zwischen dem Nürnberger Oberbürgermeister und dem Waldsassener Bürgermeister gewesen sein, bei der es darum ging, wer wohl die besseren Lebkuchen habe. Die Steinwald-Allianz als touristische Vermarktungsorganisation der 16 Mitgliedskommunen um den Naturpark Steinwald, die Ferienregion Stiftland (Ikom Stiftland), der Fremdenverkehrsverein Neualbenreuth und das Sibyllenbad betreiben seitdem einen hohen organisatorischen und logistischen Aufwand um sich zwei Tage im Sommer mit kulinarischen Spezialitäten, Infomaterial über die Region, Musik und Handwerk von ihrer besten Seite zu zeigen.

 

Zum zehnten Mal wurde nun ein ganzes Feuerwerk an Attraktionen abgebrannt. Kulinarisch wurden die interessierten Besucher mit Spezialitäten wie dem neuen Bio-Beef&Bacon-Rinderburger der Erzeugergemeinschaft „Öko-Rinder aus dem Steinwald“ und, passend zum Start der Öko-Modellregion Stiftland, mit Bio-Dinkel-Liwanzen verwöhnt. Dazu gab es Schmankerln wie den Bio-Zoigl, feine Liköre aus dem Steinwald, Kuchen aus Friedenfelser Bio-Mohn, Karpfenpastete oder auch das oben genannte Gebäck aus Waldsassen.

 

Der Landkreis Tirschenreuth hat einiges zu bieten und die Vielfalt spiegelte sich auch in den musikalischen Darbietungen wieder. Alleinunterhalter Franz Becker, die Blaskapelle Ernestgrün, die Stadtkapelle Kemnath, der Spielmannszug aus Erbendorf und die Großkonreuther Alphornbläser heizten bei heißen Temperaturen auf dem Hauptmarkt die Stimmung noch mehr an und zogen nicht nur die Aufmerksamkeit der Nürnberger, sondern auch die von vielen Touristengruppen aus Amerika und Asien auf sich. Die Welt ist in Ordnung, wenn sich in Franken die oberpfälzer Musikanten beim „Böhmischen Traum“  erheben und sich japanische Touristen einer spontanen Polonaise anschließen.

 

Für verblüffte Gesichter und viel Applaus an den Tischen sorgte Zauberer Marco Knott aus Bärnau. Da wurden aus Kontoauszügen plötzlich 50 Euroscheine, Seile wurden getrennt und magisch wieder zusammengefügt und Spielkarten hoben sich wie von Geisterhand. Ebenfalls aus Bärnau präsentierte sich der Geschichtspark Bärnau mit einer Abordnung in historischen Gewändern. Nebenan gaben die Mitterteicher Schnitzer einen Einblick in ihre traditionelle Handwerkskunst.

 

Trotz der großen Hitze auf dem Hauptmarkt freuten sich die Verantwortlichen über einen guten Besuch an beiden Tagen. Die Nürnberger Stadträte Marcus König und Gerhard Groh teilten als langjährige Gäste diese Freude und Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer bedankte sich anlässlich des Jubiläums bei der Stadt Nürnberg, den beiden Zweckverbänden Steinwald-Allianz und Ikom Stiftland sowie beim Fremdenverkehrsverein Neualbenreuth für die aufwendige Organisation und Arbeit über die Jahre hinweg. Besonderer Dank galt auch siebzehn (!) Hotels und Besitzern von Ferienwohnungen im Steinwald und Stiftland, die zum Teil mehrtägige Aufenthalte als Gewinne für ein Preisrätsel zur Verfügung stellten. Dazu spendierte das Sibyllenbad noch zusätzlich Eintrittsgutscheine.

 

21. Mai 2019

Ein Lied auf die Kursaison - 

Der Erbendorfer Zitherclub begeistert beim Kurauftakt in Konstantinsbad

 

Auf Einladung der tschechischen Partnerregion reiste eine Abordnung der Steinwald-Allianz zur Eröffnung der Kursaison nach Konstantinsbad. Ein Trio des Erbendorfer Zitherclubs begeisterte die Gäste im Kurpark mit seinen Liedern.

 

Erbendorf. Der Auftritt im letzten Jahr zog einige Fans nach sich und so wurde die Gruppe des Zitherclubs mit Karin Uhl (Akkordeon), Anita Blohmann (Zither) und Anna Hruschka (Gitarre) schon bei Ihrer Ankunft erwartet. Bürgermeister Karel Tyzl freute sich über die musikalische Bereicherung der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Kursaison. Der Kurpark in Konstantinsbad mit seinen imposanten Baumriesen verwandelt sich dazu jährlich in eine Flaniermeile mit Kinderprogramm, Informationsständen und musikalischen Darbietungen. Traditionell finden im Mai in den Kurbädern Marienbad, Franzensbad und Konstantinsbad zur gleichen Zeit die Eröffnungen statt und der Pilsener Erzbischof segnet in diesem Rahmen das Kurwasser.

 

Konstantinsbad ist eine von neun Kommunen im Zusammenschluss der Mikroregion Konstantinsbad, zu der die Steinwald-Allianz schon elf Jahre eine enge Partnerschaft pflegt. In den neun Kurhäusern in der kleinen Gemeinde (knapp 1.000 Einwohner) stehen den Kurgästen rund 350 Übernachtungsbetten zur Verfügung. 

 

19. März 2019

Bio-Rinderhalter formieren sich zur Erzeugergemeinschaft

 

Die Freude bei den Projektmanagern der Öko-Modellregion Stein-wald ist groß. Das lose Netzwerk der Bio-Rinderhalter aus den sechzehn Mitgliedsgemeinden der Steinwald-Allianz hat eine Struktur bekommen. Bei einem Treffen gründeten zehn Betriebe nun die Erzeugergemeinschaft „Öko-Rinder aus dem Steinwald“.

 

Vorangegangen war ein Abstimmungsmarathon, den Elisabeth Waldeck, Projektleiterin der Öko-Modellregion Steinwald, vorbereitet hatte. Sie wurde als Wahlleiterin benannt und erläuterte die notwendigen Beschlüsse. Von der Wahl der Rechtsform bis zur Anerkennung nach dem EU Marktstrukturgesetz wurde alles einstimmig auf den Weg gebracht. Aus dem nun gegründeten nicht eingetragenen Verein soll so in Kürze ein wirtschaftlicher Verein werden. Zuständig für die Anerkennung ist das Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten.  Auch die Wahl der Vorstände gestaltete sich problemfrei. Als erster Vorsitzender wurde Hans Brunner aus Eisersdorf gewählt, zu seinen Stellvertretern Stefan Koschta aus Kulmain und Werner Schindler aus Brand. Als Rechnungsprüfer wurden Johannes Dötterl und Simon Zeitler gewählt.

 

Elisabeth Waldeck gab auch neuste Informationen an die Mitglieder weiter. Mit Unterstützung des Netzwerks der Bayerischen Öko-Modellregionen wolle man nun weiter an einer Kampagne für das Bio-Rindfleisch aus dem Steinwald arbeiten. „Es hat eine andere Kraft, wenn eine Erzeugergemeinschaft mit Landwirten hinter einem Produkt steht als nur einzelne Betriebe“ sagte Waldeck und ergänzte, dass man die neue Erzeugergemeinschaft weiter begleiten werde und das Ziel eine Markenbildung sei.

 

Die Aufgabe der Erzeugergemeinschaft ist zunächst die strukturierte Zusammenführung der Rinder und die Kundenakquise. Wichtigster Partner bei der Vermarktung bleibt wie bisher der regionale Bio-Schlachthof in Trabitz. Zur Finanzierung der Erzeugergemeinschaft ist angedacht, auch Fördermitgliedschaften  für Privatpersonen und Firmen anzubieten. „Es wird nicht einfach aber wenn wir nicht jetzt die Chance ergreifen, wann dann?“, fasst ein Landwirt die Situation zusammen.

 

Seit dem Jahr 2016 schon ist die gemeinsame Bio-Rindfleischvermarktung ein Schwerpunkt der Öko-Modellregion Steinwald. Mit dem „Bio-Rinderburger“ und seit letztem Jahr auch dem Bio-Hackfleisch und Gulasch wurden gemeinsam mit dem Metzger Produkte kreiert und in über 20 Verkaufsstellen in der Region eingeführt. „Das Bio-Rindfleisch aus dem Steinwald erfüllt alle Ansprüche, die der Verbraucher an Lebensmittel stellt“, sagt Elisabeth Waldeck. „Faire Preis für die Landwirte, kurze Transportwege und alle positiven Kriterien des Öko-Landbaus, wie zum Beispiel die Gentechnikfreiheit und viel Auslauf oder Weidehaltung für die Tiere“.

 

Bis zum Internetauftritt der Erzeugergemeinschaft können sich die Verbraucher auf der Homepage der Steinwald-Allianz (www.steinwald-allianz.de) über Verkaufsstellen informieren und Betriebsportraits der Rinderhalter ansehen.

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Steinwald-Allianz | Bräugasse 6 | 92681 Erbendorf

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